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Prignitz Neuer Chemiesaal für Pritzwalks Gymnasium
Lokales Prignitz Neuer Chemiesaal für Pritzwalks Gymnasium
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02:16 20.07.2015
Der Chemieraum war noch vor Ferienbeginn leergeräumt. Quelle: Foto: Claudia Bihler
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Pritzwalk

Schon vor dem letzten Schultag waren Bauleute mit einem Lkw im Pritzwalker Gymnasium angerückt, um die Schule zu beräumen: Zum einen muss das Gebäude in jedem Jahr während der Sommerferien von unten bis oben grundgereinigt werden. Zum anderen aber wurden Möbel und Material aus dem Chemiesaal ausgeräumt und für den Abtransport verladen. Kommen die Schüler in sechs Wochen aus den Sommerferien zurück, werden sie einen neuen Chemiesaal vorfinden: Dann wird es nicht nur einen Strom- und einen Wasseranschluss an jedem Arbeitsplatz geben, sondern auch eine Gasleitung und einen Internetzugang. „Wir wollen damit die Qualität unseres naturwissenschaftlichen Unterrichts stärken“, sagt Harald Glöde, Schulleiter des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums.

Nicht nur im Chemieraum wird gebaut. Nachdem bisher die Schulsozialarbeiterin ihre Räume im Kellergeschoss hatte, zieht sie zum Schuljahresbeginn um: Ebenfalls während der Ferien werden neue und ansprechendere Räume im Haus 3 auf dem Schulgelände eingerichtet.

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten Schule und der Landkreis als Schulträger daran, die Lernbedingungen am Gymnasium zu verbessern. Das hatte kürzlich auch die Kommission anerkannt, die alle vier Jahre brandenburgische Schulen auszeichnet - jene, die sich durch hervorragende Bedingungen für die Studien- und Berufsvorbereitung hervortun. Nachdem sich diesmal Gymnasien erstmals bewerben konnten, wurde die Pritzwalker Schule gleich mit einer Ehrung bedacht.

Dass dies allerdings nicht nur eine Frage der baulichen Bedingungen und der Schulausstattung ist, ist Schulleiter Harald Glöde klar. „Wir wollen dem auch inhaltlich Rechnung tragen“, sagt er. Im nächsten Schuljahr wird es darum erstmals eine Woche der Studien- und Berufsvorbereitung geben. Ein guter Teil des Programms ist dabei schon entworfen: Am ersten Tag soll den Schülern der elften Klassen theoretisches Wissen für Bewerbungen vermittelt werden. „Schließlich fängt in der 12. Klasse die Bewerbungsphase an“, sagt Glöde.

Am zweiten Tag ist eine Veranstaltung für die Eltern geplant: Dabei geht es um die Finanzierung eines Studiums. „Dazu bekommen wir recht viele Fragen von Eltern und Schülern und möchten diese dann in der Vorbereitungswoche beantworten.“

Am dritten Tag können die Jugendlichen auf Tour außer Haus gehen. Geplant sind dann Exkursionen zu Hochschulen. Unter anderem sollen Schüler die Möglichkeit erhalten, die Fachhochschule Brandenburg zu besuchen, mit der das Gymnasium einen Kooperationsvertrag hat. Der vierte Tag steht für Einzel- oder Kleingruppengespräche zur Verfügung.

Dabei sind unter anderem heimische Unternehmen aufgerufen, den Schülern ihre Berufsmöglichkeiten nach einem Studium darzustellen. „Die Jugendlichen sind in diesem Alter oft noch sehr desorientiert und offen für Chancen“, sagt Glöde: „Vielleicht können die Unternehmen ja den einen oder anderen für ihre Angebote interessieren.“ Zum Abschluss der Woche können die Schüler dann noch selbst bei Tests feststellen, wo ihre Eignung liegt.

Glöde: „Diese Woche ist die erste Auflage. Dauerhaft gesehen soll die Inhalte weiter wachsen.“

Von Claudia Bihler

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