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Neuer Geh- und Radweg übergeben

Nach fünf Wochen Bauzeit Neuer Geh- und Radweg übergeben

Der Geh- und Radweg zwischen der Straße Zur Hainholzmühle und der Herbert-Quandt-Schule ist seit Montag offiziell freigegeben. Künftig können Radfahrer und Fußgänger die Strecke sicher passieren. Bislang gab es dort einen alten Plattenweg, der aber nicht mehr zumutbar war.

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Bei der Übergabe des neuen Rad- und Gehwegs (v.l.): Friedhelm Müller, Wolfgang Brockmann und Eckhard Leest.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Ein wenig ähnelt die neue Trasse dem gelben Backsteinweg aus dem „Zauberer der Smaragdenstadt“. Aber trotz der zarten Beige- und Gelbtöne hat der neue Geh- und Radweg nichts märchenhaftes, sondern ist solide Handwerksarbeit. Zwischen der Straße Zur Hainholzmühle und der Herbert-Quandt-Schule gelangen Radfahrer und Fußgänger jetzt sicheren Tritts oder Reifens von A nach B.

„Kein Vergleich mit dem alten Plattenweg“, sagte Bürgermeister Wolfgang Brockmann, der den Abschnitt gemeinsam mit Baufachgebietsleiter Friedhelm Müller selbst unter die Füße nahm. „Alles fest, alles in Ordnung“, lautete das übereinstimmende Urteil.

Bis zum 27. Juli bildeten sogenannte NVA-Platten den Untergrund, Betonplatten, die eigentlich gar nicht für die permanente Nutzung als Wegedeck gedacht waren. Doch dafür, dass es sich eigentlich um ein Provisorium handelte, hielten die Bauelemente erstaunlich lange durch. „Zum Schluss mussten wir allerdings handeln, die Bewehrungseisen kamen schon durch“, berichtet Friedhelm Müller.

Die Seitenstreifen links und rechts des Weges sollen begrünt werden, die Grassaat ist bereits ausgebracht. „Dann haben wir auch keine Probleme mit der Regenentwässerung“, sagte Friedhelm Müller. Auf eine Entwässerungsmulde habe man bewusst verzichtet. „Die wachsen ohnehin nur zu“, sagte der für Bauangelegenheiten zuständige Fachgebietsleiter. Insgesamt 38 000 Euro kostete der Bau. Bei dem Weg handelt es sich um die letzte geplante städtische Investition in den Gehwegbau für dieses Jahr. „Wir wissen natürlich nicht, was noch auf uns zukommt“, schränkte der Bürgermeister ein. Für kommendes Jahr sei die Erneuerung der Brücke über die Dömnitz geplant. Auch dieses Bauwerk verdankt seine Existenz im weitesten Sinne den Bemühungen der DDR zur Landesverteidigung. Die „Kampfgruppen der Arbeiterklasse“ errichteten es in den 1960er Jahren. „Gegenwärtig erarbeiten wir die Planung“, sagte Friedhelm Müller.

Ein Jahresstein markiert den Geh- und Radweg als einen Bau des Jahres 2015.

Von Andreas König

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