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Neuer Gehweg an der Nikolaikirche geplant

Pritzwalk Neuer Gehweg an der Nikolaikirche geplant

Die Stadt Pritzwalk will noch im Herbst einen Gehweg von der Gasse Kirchwall aus bis zum Markt bauen. Da sich der geschwungene Weg auf dem Gelände der Kirche befinden wird, haben Bürgermeister Wolfgang Brockmann und Kirchenvertreter eine Vereinbarung aufgesetzt. Mit dem Weg soll auch das wilde Parken passé sein.

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Wolfgang Brockmann, Christine Flassig, Holger Frehoff und Michael Flassig am künftigen Durchgang zum Markt.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Mit einer schriftlichen Vereinbarung haben sich jetzt die Evangelische Kirchengemeinde Sankt Nikolai und die Stadt Pritz-walk auf eine kleine Baumaßnahme geeinigt: Die Stadt wird auf dem Gelände südlich der Kirche einen Fußweg bauen, der den Kirchwall aus Richtung Grünstraße mit dem Marktplatz verbinden soll. Gestern unterzeichneten die Partner im Rathaus das Papier.

Ganz neu ist die Idee nicht, erklärte Bürgermeister Wolfgang Brockmann: „Wir wollen damit einen Missstand beseitigen und den vorhandenen Gehweg an den Marktplatz anschließen.“ . Grundlage sind Planungen aus den 1990er Jahren. Bisher mussten Fußgänger am Ende des Fußweges im Kirchwall auf holprigem Kopfsteinpflaster oder auf der geschotterten Fläche hinter der Kirche gehen. Künftig sollen Gehwegplatten aus Naturstein eine „bequeme Oberfläche schaffen“. Darüber dürften sich vor allem ältere Bürger freuen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Über den geschwungenen Weg können Fußgänger unter der Pergola hindurch zum Markt gelangen. Die dort befindliche Parkbank wird umgestellt.

Öffnung zum Markt

Ein weiterer Aspekt der kleinen Baumaßnahme ist, dass das wilde Parken im südlichen Kirchenbereich nicht mehr möglich sein wird. Mit der Kurve, die der Gehweg bilden soll, werden die vier vorhandenen und von der Stadtverwaltung genutzten Parkplätze abgegrenzt. Zwei davon liegen auf Kirchenland, das bis zur gedachten Verlängerung des vorhandenen Fußweges reicht. „Wer dann immer noch über den Weg auf die Schotterfläche fährt, begeht Hausfriedensbruch“, so Brockmann. Der Fußweg ist tabu für Autos.

Das Ergebnis der kooperativen Vereinbarung freut auch die Kirchengemeinde. „Der Weg bietet nun eine Öffnung zum Markt, bisher ist es wie eine Abschottung“, sagte Pfarrer Holger Frehoff. Christine Flassig, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, sieht das Projekt als einen kleinen Teil der Gesamtbaumaßnahme Nikolaikirche. „Wir haben ja von der Landeskirche den Auftrag, auch die Fläche um die Kirche herum zu bedenken.“ Zuvor stehen allerdings noch größere, grundlegende Maßnahmen am Gebäude an. Im Frühjahr soll laut Christine Flassig damit begonnen werden. „Die einvernehmliche Nutzungsvereinbarung ist auch zum Nutzen der Bürger und Touristen“, ergänzte Michael Flassig, Mitglied des kirchlichen Bauarbeitskreises.

Baulastträger für den Weg ist die Stadt, obwohl der Grund und Boden der Kirchengemeinde gehört. Auch für Wartung und Pflege ist dann die Stadt verantwortlich. „Der Weg verbessert die Ordnung und die Fläche hat nicht mehr den Anschein einer Parkfläche“, betonte Dietmar Sachs, Leiter des Geschäftsbereichs 2 in der Stadtverwaltung. Noch im Herbst soll der Weg – in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde – gebaut werden. Der Kostenvoranschlag liegt bei rund 10 000 Euro.

Von Beate Vogel

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