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Neuer Name lautet Museumsfabrik

Pritzwalk Neuer Name lautet Museumsfabrik

Es heißt Abschied nehmen vom „Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk. Mit dem Bezug der neuen, größeren Räume wird die Einrichtung einen neuen Namen bekommen. Ab 1. Januar heißt sie „Museumsfabrik Pritzwalk“. Ein Schwerpunkt ist die Darstellung der Industriegeschichte der Stadt. Am Montag wurde ein neuer Trägerschaftsvertrag geschlossen.

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Den neuen Trägerschaftsvertrag für das Museum unterzeichneten Wolfgang Simon und Wolfgang Brockmann (v. l.). Mit dabei Museumsleiter Lars Schladitz (M.) und Geschäftsbereichsleiter Dieter Sachs.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Mit einer Heimatstube fing alles an: Jetzt steht das Pritz­walker Museum kurz davor, eines der größten im Land Brandenburg zu werden. Doch das Stadt- und Brauereimuseum, wie die Einrichtung seit 2002 heißt, ist Geschichte. „Mit dem Umzug in die neuen Räume in der Tuchfabrik wird sich das Angebot des Museums deutlich erweitern“, sagte Museumsleiter Lars Schladitz.

Mit diesem Schritt müsse aber auch ein neuer Trägerschaftsvertrag zwischen Stadt und der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung geschlossen werden. Das mehrseitige Dokument wurde am Montag von Bürgermeister Wolfgang Brockmann und Wolfgang Simon, dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Heimatgeschichte, unterzeichnet. „Die meisten Regelungen aus dem alten Vertrag haben sich bewährt, aber sie müssen den neuen Bedingungen angepasst werden, erklärte Wolfgang Simons.

Werbung für den Museumsort ist eine Herausforderung

Eine der größten Neuerungen ist neben dem Umzug in die neuen Räume die Umbenennung. Monatelang waren die Einwohner von Pritz­walk und Umgebung um Vorschläge für einen neuen Museumsnamen gebeten worden. Am Ende entschied sich die Jury für eine Mischung aus den verschiedenen Einsendungen. „Museumsfabrik Pritz­walk“ wird die Einrichtung ab dem kommenden Jahr heißen. „Damit setzen wir das Konzept um, ein Museum der Industriegeschichte anzubieten“, erklärte Lars Schladitz. Es sei eine Herausforderung, sowohl das Museum als auch die Stadt Pritz­walk über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Die Voraussetzungen dafür sind günstig. Mit der neugestalteten alten Tuchfabrik verfügt das Museum über ein einzigartiges Domizil. Und mit den Kunstfreunden Pritzwalk, den Landfrauen und dem Verein Natur, Landschaft, Denkmalpflege (NLD) Streckenthin über mehrere Partner, die das neue Konzept mittragen. Auch die Brauereigeschichte soll in dem neuen Komplex dargestellt werden. Schließlich war die Brauerei Schraube einst die größte private Brauerei Brandenburgs.

Der neue Name gilt ab 1. Januar 2018. Ab diesem Zeitpunkt ist das Haus umzugsbedingt geschlossen. Die Eröffnung ist dann für den 11. Februar mit einer Ausstellung des Malers Johannes Heisig gemeinsam mit den Kunstfreunden geplant.

Von Andreas König

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