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Prignitz Neuer Prignitz-Fahrplan wartet auf Bewilligung
Lokales Prignitz Neuer Prignitz-Fahrplan wartet auf Bewilligung
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17:14 13.06.2016
Den Busverkehr in der Prignitz übernimmt ab 1. August die ARGE „Prignitzbus“. Quelle: Privat
Prignitz

Den Öffentlichen Personennahverkehr übernimmt ab dem 1. August nach einer europaweiten Ausschreibung die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „Prignitzbus“ (die MAZ berichtete mehrfach). Diese ARGE besteht aus den Unternehmen Mobus (Märkisch-Oderland Bus) und der Regionalverkehr Bitterfeld-Wolfen GmbH. Die Verkehrsgesellschaft Prignitz wird dann nicht mehr für den ÖPNV zuständig sein, informierte die ARGE „Prignitzbus“ jetzt noch einmal in einer Pressemitteilung.

In den vergangenen zwei Monaten wurde der zur Ausschreibung vorgelegte Fahrplan an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und befindet sich nun beim Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) zur Anhörung und Bewilligung.

Prignitzbus“ wird die entsprechenden Änderungen zum jetzigen Verkehrsangebot ab Ende Juni über die Homepage www.prignitz-bus.de mitteilen. Weiterhin soll es die Möglichkeit geben, im persönlichen Gespräch Informationen einzuholen. Dazu wird die ARGE ein Netz von Beratungsstellen einrichten, unter anderem am bekannten Standort der heutigen Verkehrsgesellschaft Prignitz, deren Mitarbeiter weiterhin für den ÖPNV in der Prignitz tätig sein werden.

Grundlage der Ausschreibung war der Nahverkehrsplan des Landkreises. Demnach wird ein hierarchisch aufgebautes Netz – bestehend aus Grund-, Regional- und Ergänzungsnetz – mit starker Verknüpfung zum schienengebundenen Personennahverkehr (SPNV) eingerichtet. Das bedeutet auch, dass die vorhandenen Angebote auf der Schiene für den Schülerverkehr genutzt werden. Das Gesamtsystem soll künftig stärker aufeinander abgestimmt werden.

Änderungen stehen demnächst auf der Homepage

Das bekannte Rufbussystem wird nicht fortgeführt. Die Vorgaben des Landes Brandenburg lassen dies nicht mehr zu, heißt es in der Mitteilung. Der Rufbus wird bekanntermaßen nur noch Ortschaften mit mindestens 150 Einwohnern anfahren, und das auch nur zu festen Zeiten. Die Rufbusfahrten müssen telefonisch mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt bestellt werden. Unabhängig davon werden auch kleinere Ortschaften angefahren – sofern ein Schüler in dem Ort lebt. Damit sind in diesen Siedlungen an Schultagen wenigstens eine Hinfahrt und zwei Rückfahrten sichergestellt.

„Die Anforderungen an die Fahrzeuge wurden angehoben, so dass sich die Nutzer auf niederflurige, klimatisierte Fahrzeuge vor allem im Grund- und Regionalnetz freuen dürfen“, teilt „Prignitzbus“ mit.

Vertreter des Landkreises und der ARGE hatten sich in den vergangenen Wochen mit den Kommunen und Schulen verständigt. Aus vielen Verwaltungen und gewählten Gremien kam Kritik – etwa aus Perleberg oder dem Amtsbereich Meyenburg. Hier und da konnten sich die Gesprächspartner aber einigen: So wurden vor allem Schülerströme und Schulanfangs- und -endzeiten abgeglichen, aber auch im Plan vorgesehene Haltestellen wieder verlegt.

Das Verkehrsangebot sieht nun etwa im Grundnetz zwischen 5 und 19 Uhr ein Angebot im Stundentakt vor und am Wochenende zwischen 8 und 18 Uhr einen Zwei-Stunden-Takt.

Der Schülerverkehr wird nach den Anforderungen der Schülerverkehrssatzung bedient. Stadtlinien wird es in Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge geben. Sie sollen werktags von 6 bis 18 Uhr ebenfalls im Stundentakt und am Wochenende alle zwei Stunden (mit Lücken) fahren.

Von Beate Vogel

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