Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Neuer Vorstand bei den KMG-Kliniken
Lokales Prignitz Neuer Vorstand bei den KMG-Kliniken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 02.11.2013
Wolfgang Neubert (2.v.l.) wechselt zum 1. Januar 2014 an die Spitze des Aufsichtsrats der Gruppe. Vorstandsvorsitzender wird Stefan Eschmann (3.v.l.), bisher Finanzvorstand. Franz Tepper (l.), bisher Aufsichtsratsvorsitzender, wird Aufsichtsratsmitglied, Volker Kalwatz (r.) verantwortet im Vorstand weiterhin das operative Geschäft. Quelle: Andreas König
Anzeige
Bad Wilsnack

Nach 23 Jahren an der Spitze der KMG-Kliniken tritt die Gründerfamilie Neubert ins zweite Glied. Zum 1. Januar nächstens Jahres wechselt Vorstandsvorsitzender Wolfgang Neubert an die Spitze des Aufsichtsrates des Gesundheitskonzerns, der als „Public Limited Company“ (PLC) englischen Rechts firmiert. Seine Funktion übernimmt der 41-Jährige Hamburger Jurist Stefan Eschmann, wie das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt hat.

„Der Wechsel ist sozusagen eine vorgezogene Nachfolgeregelung“, erläuterte Wolfgang Neubert. Ziel sei es, die Geschicke der Unternehmensgruppe weniger abhängig von den Mitgliedern der Gründerfasmilie zu machen. Die KMG-Kliniken PLC gehört zwei Familienstiftungen. In der nach ihm benannten „Dr. Wolfgang-Neubert-Stiftung“ hat der Gründer das Sagen, an der „Dres.-Neubert-Familienstiftung“ sind sowohl Wolfgang Neubert als auch seine Frau Barbara Neubert, ebenfalls promovierte Medizinerin, beteiligt.

„Dieses Modell schützt das Unternehmen, sodass ein Verkauf nahezu ausgeschlossen ist“, erläuterte der noch amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Franz Tepper. Mit den nun verkündeten Personalentscheidungen sei sichergestellt, dass die Unternehmensgruppe weiter erfolgreich geführt werden kann, unabhängig vom Wohlergehen der Gründerfamilie. „Dabei haben wir keinen Anlass zur Sorge, es ist eben eine Vorsichtsmaßnahme“, erklärte Franz Tepper. Das Unternehmen befinde sich derzeit in vergleichsweise ruhigem Fahrwasser, so dass man die Umstrukturierungen ohne Druck angehen könne.

Die Kontrolle des Konzerns verbleibe ohnehin in den Händen der Familie Neubert. Der scheidende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Neubert werde als Aufsichtsratsvorsitzender „weiter die strategische Ausrichtung der KMG-Kliniken mitbestimmen“, hieß es. Das Unternehmen beschäftige 3600 Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben im vergangen Jahr einen Umsatz von 221 Millionen Euro erzielt. Zur KMG-Gruppe gehören fünf Krankenhäuser, darunter die in Pritzwalk, Wittstock, Kyritz und Havelberg, drei Rehakliniken, unter anderem die Elbtalklinik in Bad Wilsnack, zehn Seniorenheime, drei medizinische Schulen und diverse Servicegesellschaften. Hinzu kommt die weitgehend eigenständig agierende Ambiente-Hotelgruppe.

Stefan Eschmann, der neue Mann an de Spitze des Konzerns, steht bereits seit einem halben Jahr in dessen Diensten. Vor dem Wechsel nach Bad Wilsnack war er für die Helios-Kliniken tätig.

Die wichtigsten Projekte der nächsten Zeit sind der Neubau des Klinikums in Kyritz und die Modernisierung des Standortes in Havelberg, sagte Wolfgang Neubert. Beide Vorhaben sollen noch vor dem Beginn der Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion fertiggestellt werden. Zudem ist geplant, die Zahl der Seniorenpflegeplätze von derzeit 800 auf 1000 aufzustocken. Seit 1991 hat die KMG- 400 Millionen Euro investiert.

Von Andreas König

Prignitz Investorengruppe stellt ein Projekt für Pritzwalk Nord vor - Wohnen nur mit Einzelhandel

Die Einzelhandelssituation in Pritzwalk steht am kommenden Dienstag im Fokus der Stadtpolitik. Dann präsentiert die Saller Unternehmensgruppe aus Weimar ihr Bauprojekt für den Bereich am Edeka- und Aldi-Markt in Pritzwalk Nord vor dem Stadtentwicklungausschuss.

01.11.2013
Prignitz Stadt Wittenberge verteilt den Gewinn der Tour de Prignitz an Bildungseinrichtungen - Siegerprämie für fünf Schulen

Sie haben sich mächtig abgestrampelt bei der Tour de Prignitz, aber es hat sich gelohnt: Erstmals holte Wittenberge in diesem Jahr den Sieg beim Spektakel. Welche Einrichtung den Gewinn bekommt, steht nun fest: Die drei Grundschulen und die beiden weiterführenden Schulen erhalten jeweils ein Fünftel vom großen Pott.

30.10.2013
Prignitz Bietergemeinschaft plant Kiesabbau nahe Wittenberge - Baggerseen sollen Landschaft bereichern

Eine Bietergemeinschaft will an mindestens zwei Stellen nahe Wittenberge in großem Stil Kies abbauen. Die so entstehenden Gruben sollten mit Wasser gefüllt werden und als Seen die Landschaft bereichern. Die Wittenberger Stadtverordneten verfolgen aber andere Pläne.  

01.11.2013
Anzeige