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Neues Gerätehaus für die Feuerwehr

Demerthin Neues Gerätehaus für die Feuerwehr

Die Arbeiten am neuen Gerätehaus für die Feuerwehr in Demerthin schreiten voran. Bereits Ende des Jahres soll darin das Feuerwehrauto samt Anhänger untergestellt werden. Am Gebäude prangt bereits ein großes Emblem. Mit dem Bild überraschte ein Brandschützer die anderen Feuerwehrleute.

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Wehrführer Patrick Mäusling vor dem neuen Gerätehaus mit dem Feuerwehremblem.

Quelle: Anja Schael

Demerthin. Langsam nimmt das neue Demerthiner Feuerwehrhaus Form an. Seit Kurzem prangt unübersehbar das Feuerwehremblem seitlich am Rohbau. Die Idee hierzu stammte von Feuerwehrmitglied Marko Graff, der seine Kameraden mit seiner Aktion ein wenig überraschte. „Ich bin begeistert. Das war seine eigene Idee, die er aus eigenem Antrieb und auf eigene Kosten umgesetzt hat“, sagt Wehrführer Patrick Mäusling.

Überhaupt sind die Mitglieder der Demerthiner Feuerwehr in ihrer Freizeit sehr engagiert bei der Sache, besonders was den Neubau ihres Gerätehauses betrifft. Sämtliche Malerarbeiten haben die Brandschützer selber ausgeführt. Als Nächstes muss das Dach von innen gedämmt und verkleidet werden sowie die Elektrik und Heizung verlegt werden. Für Elektrik und Heizung kommt eine Firma, aber die Arbeiten am Dach leisten wieder die Feuerwehrmitglieder.

Pflasterarbeiten werden im Frühjahr erledigt

Die noch ausstehenden Pflasterarbeiten rund um das Gebäude und auf dem Vorplatz werden im kommenden Frühjahr auch gemeinschaftlich erledigt. Bis zum Ende dieser Woche sollen aber schon Fenster, Tür und Tor eingesetzt sein. So kann noch vor Ende des Jahres das neue Feuerwehrauto samt Hänger wie geplant untergestellt werden.

Die Jugendarbeit und Ausbildung des Nachwuchses ist den Demerthinern aber fast noch wichtiger als ihr neues Gerätehaus. Gab es zu Spitzenzeiten bis zu 23 Kinder, sind es aktuell 17 Kinder in drei Altersgruppen, die aktiv in der Feuerwehr mitmachen. Die Art und Weise, wie Wissen und Fähigkeiten vermittelt werden, scheint bei den Mädchen und Jungen gut anzukommen. Wie Patrick Mäusling berichtet, wird „viel dafür getan, die Kinder spielerisch an die vielfältigen Aufgaben in der Feuerwehr heranzuführen und auszubilden. So ausgebildet können sie dann, wenn sie in die Erwachsenenfeuerwehr eintreten, gleich an Einsätzen teilnehmen.“

Kinder machen das Abzeichen „Jugendflamme“

Neben Ausflügen zum Freizeitpark oder ins Schwimmbad, die gemeindeweit mit den Kindern der anderen Feuerwehren organisiert werden, gibt es einmal im Jahr für die Demerthiner Feuerwehrkinder ein Jugendlager. Dabei handelt es sich um eine Art Zeltlager, das Ausbildung, Spiel und Spaß vereint und bei dem die Kinder das Abzeichen „Jugendflamme“ ablegen können.

Aber selbst Grillabend, Lagerfeuer und Schaumpartys geraten für den Nachwuchs schnell zur Nebensache, wenn eine Einsatzübung ruft. Dann nämlich muss die Straße abgesperrt oder ein richtiges Feuer gelöscht werden und all das zuvor erworbene Wissen kann nun gezeigt werden. Ausbildung ist, wie Patrick Mäusling betont, ein ganz wichtiger Punkt innerhalb der Feuerwehr: „Ich bin froh über jeden Tag, an dem es keinen Einsatz gibt, obwohl wir oft dafür üben.“ Und da gehen die Erwachsenen mit gutem Beispiel voran. Ob regelmäßige Wiederholungen von Grundtätigkeiten wie Knoten üben und Leitern ausrollen oder gar größere Lehrgänge von bis zu zwei Wochen in Eisenhüttenstadt. Jeder Brandschützer soll so viel Theorie und Praxis wie möglich erhalten, damit im Falle eines Einsatzes alles abgedeckt werden kann.

Übungen sind künftig vor Ort möglich

Hierzu fanden oft Übungen an der nahe gelegenen Jäglitz statt. Mit dem Areal hinter dem Gerätehaus, das die Feuerwehr künftig mitnutzen darf, können solche Übungen dann vor Ort durchgeführt werden. Das hat besonders für die Kinder den Vorteil, dass sie nicht so viel herumgefahren werden müssen, wie es jetzt noch oft der Fall ist. Stolz ist Patrick Mäusling schon ein wenig, wenn er auf seine Truppe blickt: „Ich bin froh über die Kameradschaft und alle, die ihre Freizeit opfern und mit viel persönlichem Einsatz nicht nur die Jugendarbeit mitgestalten.“

Von Anja Schael

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