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Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters

Wittenberge Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass das Landespolizeiorchester Brandenburg zum Jahresbeginn sein erstes Konzert des Jahres im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus gibt, diesmal unter dem Motto „Rhythmus im Blut” mit lateinamerikanischen Klängen.

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Das Landespolizeiorchester Brandenburg begeisterte am Sonnabend rund 550 Gäste im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. „Viele sind weit angereist zu diesem Konzert. Eine Dame, die ich kenne, sogar 200 Kilometer. Aber es wird sich lohnen”, versprach der Prignitzer Polizeichef Dieter Umlauf in seiner Begrüßungsrede den rund 550 Gästen, die am Sonnabend zum festlichen Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg in das Kultur- und Festspielhaus Wittenberge gekommen waren.

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass das Landespolizeiorchester Brandenburg zum Jahresbeginn ihr erstes Konzert des Jahres im Wittenberger Kulturhaus gibt. „Ich bin jetzt fast eine Schwangerschaft lang hier – fast neun Monate. Meine Frau meinte schon, dass es jetzt Zeit für mich wäre zu gebären”, sagte er scherzhaft. Zwei Sachen hätte ihn in dieser Zeit besonders bewegt.

„Ich bin in einen Landstrich gekommen, den ich so noch nicht kannte, und ich bin mehr und mehr ein Fan der Prignitz geworden. Doch wirklich”, betonte Umlauf. Dabei denke er vor allem an die Elbelandschaft und die Biosphäre. „Der Zusammenhalt der Menschen und das Miteinander sind hier sehr ausgeprägt. Ich verspüre eine menschliche Wärme in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern”, lobt er und dankte ihnen für die reibungslose Zusammenarbeit. Die Zahl der Strafraten und der Verkehrsunfälle in der Prignitz bewege sich auf gutem Niveau. Davon, so Umlauf, könne sich so mancher Landkreis im Land Brandenburg eine Scheibe abschneiden. Allerdings gäbe es natürlich auch Probleme. „Um die aber werden wir uns auch im Jahr 2018 kümmern”, versprach er.

„Singen Sie mit, denn früher oder später singt jeder bei der Polizei“

Das Ensemble hatte unter dem Titel „Rhythmus im Blut” ein beschwingtes Programm zusammengestellt. Unter der Leitung von Christian Köhler erklangen heiße lateinamerikanische Stücke wie Copacabana von Barry Manilow und Johan de Meij oder El Camino Real von Alfred Reed. Bei Oblivion von Astor Piazzolla und Lorenzo Bocci glänzte Nicolaj Bartneck mit einem Solo auf der Klarinette. „Sie sitzen ja schon ein. Singen Sie mit, denn früher oder später singt jeder bei der Polizei”, wurde das Publikum scherzhaft aufgefordert.

Das brandenburgische Landespolizeiorchester besteht aus mehr als 40 Musikerinnen und Musikern, die gemeinsam mit dem Orchesterleiter Christian Köhler und seinem Stellvertreter Jürgen Bludowsky dafür sorgen, die Auftritte zu einem Kultur- und Bildungserlebnis für jedermann werden zu lassen. Der Klangkörper braucht den Vergleich mit anderen Orchestern in Deutschland nicht zu scheuen, gehört er doch zu den aktuell am stärksten nachgefragten Orchestern aller Länderpolizeien der Deutschlands.

Von Jens Wegner

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