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Neumann wird Werkleiter in Wittenberge

Wechsel nach 23 Jahren Tourismus Neumann wird Werkleiter in Wittenberge

Uwe Neumann wird der neue Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs Kultur, Sport und Tourismus in Wittenberge. Der 50-Jährige hat 23 Jahre lang die Geschäfte des Tourismusverbandes Prignitz geführt. An der neuen Aufgabe reizt ihn die Arbeit mit Menschen und das erweiterte Aufgabengebiet.Neumann folgt auf Jürgen Döllefeld, der in den Ruhestand geht.

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Uwe Neumann.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. War es Zufall, war es Absicht? Uwe Neumann, Chef des Tourismusverbandes Prignitz, saß am Mittwochabend in der Wittenberger Stadtverordnetenversammlung und informierte über die Entwicklung des Fremdenverkehrs. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung war Uwe Neumann dann selbst ein Tagesordnungspunkt gewidmet: Er wird der neue Werkleiter des Eigenbetriebs Kultur, Sport und Tourismus Wittenberge (KSTW). Vorgeschlagen hat ihn Bürgermeister Oliver Hermann, einst selbst KSTW-Chef, die Stadtverordneten billigten die Personalie einstimmig. Uwe Neumann wird zum 1. August dieses Jahres die Geschicke des Eigenbetriebs leiten. Er folgt auf Jürgen Döllefeld, der in den Ruhestand geht.

Was reizt ihn an der neuen Aufgabe? „Ich bin jetzt seit 23 Jahren Geschäftsführer des Tourismusverbandes“, begründet Neumann diesen Schritt. „Das ist eine interessante und vielfältige Aufgabe, aber mit Tourismus habe ich ja als Werkleiter ebenfalls viel zu tun. Dennoch reizt mich die neue Aufgabe.“

Verantwortung für Mitarbeiter

Zwar war sein Wirkungskreis an der Spitze des Tourismusverbandes größer – die Reiseregion Prignitz erstreckt sich von Havelberg bis Wittstock – aber die Personalverantwortung und die Vielfalt der Aufgaben ist in der neuen Position größer. „22 Mitarbeiter gehören dem KSTW an, dazu Pauschalkräfte, das ist schon eine andere Verantwortung“, so Uwe Neumann. Viele seiner künftigen Mitarbeiter kennt er bereits seit Jahren aus der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Uwe Neumann ist 1965 in Lenzen geboren, und in Wittenberge aufgewachsen. Er begann eine Lehre im Nähmaschinenwerk und wurde von dort zum Ingenieurstudium nach Dresden delegiert. „Tja, die Bahnen waren eigentlich schon vorgezeichnet, aber dann kam die Wende, und die Nähmaschine wurde abgewickelt“, erinnert sich Neumann. Er überbrückte ein Jahr beim Landkreis Ludwigslust. Schon damals beschäftigte er sich mit Radwegekonzepten. Dann wechselte er ins Landratsamt des Landkreises Perleberg, ebenfalls, um den sich gerade etablierenden Tourismus zu betreuen. „Es fiel die Entscheidung, den Tourismus raus aus der Verwaltung zu bringen“, erinnert sich Neumann. Der Fremdenverkehrs- und Kulturverein Prignitz wurde ins Leben gerufen, Vorsitzende war lange Jahre Bärbel Mann aus Bad Wilsnack, Geschäftsführer Neumann. „Von ihr habe ich sehr viel gelernt“. sagt der scheidende Chef. Die Arbeit „professionalisierte sich“. Der Radtourismus wurde immer wichtiger. Das Knotenpunktsystem, das heute in der Prignitz etabliert ist und viele Nachahmer findet, ist einer der größten Erfolge. Drei Tourismuspreise hat der Verband gemeinsam mit sogenannten Leistungserbringern errungen. „Darauf kann man aufbauen, wenn es auch noch viel zu tun gibt“, sagt Neumann. Er hat zwei erwachsene Kinder und probiert jetzt ein neues Hobby – Skiroller fahren. „Das ist ein altersgerechter Sport“, scherzt er.

Wie ein Nachfolger an der Spitze des Tourismusverbandes Prignitz gefunden werden soll, bestimmt der Vorstand wahrscheinlich in einer Sitzung am 1. März.

Von Andreas König

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