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Prignitz Niedrige Temperaturen legen Bauarbeiten lahm
Lokales Prignitz Niedrige Temperaturen legen Bauarbeiten lahm
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00:20 06.01.2018
Die Baustelle ruht: Witterungsbedingt konnte die vier Zentimeter starke Deckschicht noch nicht eingebaut werden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Perleberg

Totenstille herrscht derzeit auf der Baustelle in der Berliner Straße in Perleberg. Keine Baumaschinen und keine Arbeiter sind weit und breit zu sehen. Für den Fahrzeugverkehr ist die Fahrbahn weiterhin nicht freigegeben. Seit August wird gebaut. Die Ampelkreuzung an der Pritzwalker und Bad Wilsnacker Straße mit Berliner Straße und Bäckerstraße wird durch einen Minikreisverkehr ersetzt. Zwar ist der neue Kreisverkehr fast fertig und die Verkehrsinseln sind gepflastert, doch seit geraumer Zeit sind die Bauarbeiten zum Erliegen gekommen.

„Es fehlt die obere vier Zentimeter starke Deckschicht, die aufgrund der zu kalten Temperaturen noch nicht eingebaut werden konnte“, informiert Bauamtsleiter Hagen Boddin auf Anfrage. „Die Gefahr, dass durch den Verkehr erhebliche Schäden an den freiliegenden Kanten der Gossen und Bordanlagen entstehen ist zu groß.“ Derzeit haben lediglich Anwohner die Möglichkeit, den Baustellenbereich von der Wilsnacker Straße aus zu befahren. Temperaturen von zehn Grad Celsius am Tag und in der Nacht wären erforderlich, um die Deckschicht aufzubringen, die nicht zu schnell auskühlen darf. Des Weiteren sind an den Seiten noch weitere Gehwegpflasterungen herzustellen. Für diese Arbeiten wird entsprechende Baufreiheit benötigt.

Anspruchsvolle Arbeiten auch für Dritte

„Nun müssen wir schauen, wie sich der Winter entwickelt“, sagt Hagen Boddin. „Wir sind sehr bemüht, so schnell wie möglich zum Abschluss zu kommen.“ Doch noch konnte kein Termin benannt werden, der Verlauf der Arbeiten bleibt weiter offen. Bis zum Wiederaufnehmen des Baus können noch mehrere Wochen vergehen. Bis dahin bleibt die Kreuzung auch für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Voll gesperrt. Anlieger haben die Möglichkeit, von der Wilsnacker Straße aus auf die Baustelle zu fahren. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Der Auftragnehmer hat seit Beginn des Vorhabens die Bauleistungen zügig und intensiv, also mit hohem Personal- und Technikeinsatz, vorangetrieben“, so Hagen Boddin. Zu beachten sei auch, dass neben den Bauleistungen für die Stadt, auch für die Versorgungsunternehmen Arbeiten umzusetzen sind. Dies sind die Neuverlegung oder Sanierung von Schmutzwasser-, Trinkwasser- und Gasleitungen sowie Elektrokabeln. „Gerade bei diesen Leistungen ergeben sich häufig neue Situationen vor Ort, wenn das Erdreich abgeräumt ist und der tatsächliche bauliche Zustand zu Tage tritt“, schätzt der Bauamtsleiter ein. Auch in der Berliner Straße waren in den ersten Wochen vorrangig derartige Arbeiten zu erbringen. „Die Leistungen waren umfänglich und anspruchsvoll, aber alle Problemlagen wurden gemeinsam mit dem Auftragnehmer, Planer und den Versorgern gelöst.“ Erst danach konnte mit dem Straßenbau begonnen werden. Dieser sei ebenfalls zügig vorangegangen.

Ziel war es, bis Jahresende die Bauarbeiten abzuschließen. Das sei auf Grund des späteren Baubeginns nicht gelungen. „Alle Bord- und Entwässerungsanlagen sind hergestellt und die Verkehrsinseln und die Straßenbeleuchtung vorhanden und in Betrieb“, so Hagen Boddin. „Die Arbeiten sind aus Sicht der Stadt durch den Auftragnehmer bisher in guter baulicher Qualität und in einem zeitlich akzeptablen Rahmen erbracht worden.“

Von Marcus J. Pfeiffer

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