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Nikolausfahrt für behinderte Kinder

Hoppenrade/Wittenberge Nikolausfahrt für behinderte Kinder

Der Wittenberger Lokführer Michael Hintz organisiert für lernbehinderte Kinder und Jugendliche aus der CJD-Förderschule in Hoppenrade eine Fahrt mit dem Triebwagen T 2 durch den Wittenberger Hafen. Unterstützt und organisiert wird die Nikolausfahrt von der Gruppe „Maxis Freunde“, die Hintz ins Leben gerufen hat.

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Michael Hintz am Triebwagen T 2.

Quelle: Beate Vogel

Hoppenrade/Wittenberge. Ein Erlebnis der besonderen Art will Lokführer Michael Hintz einigen Kindern aus der Förderschule des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) Hoppenrade verschaffen: eine Nikolausfahrt mit dem T 2, einem alten Triebwagen der Prignitzer Eisenbahngesellschaft.

Hintz hat seinen Sohn Max seit einem Jahr in der CJD-Förderschule. Er ist Elternsprecher und sitzt auch im Kreiselternrat. So hat er einen Einblick in die Arbeit an der Förderschule. Und er weiß, dass die Kapazitäten der Lehrer begrenzt sind. „Die Kinder in der Klasse sind liebenswert und brauchen Hilfe.“

Deshalb hat Michael Hintz vor einiger Zeit die lockere Gruppe „Maxis Freunde“ gegründet. Zehn bis zwölf Unterstützer – meist Eltern – gehören der Gruppe an. Die nächste Aktion ist die Nikolausfahrt im Wittenberger Hafen am Donnerstag, 8. Dezember. „Am 9. Dezember gibt es eine weitere Fahrt für ’Maxis Freunde’, auch mit Kindern aus der CJD-Wohngruppe“, kündigt Michael Hintz an. Nach dem Frühstück soll es jeweils mit dem Bus von Hoppenrade aus an die Elbe gehen. Dort steigen die Kinder dann in den rostroten Triebwagen um und fahren durch den Hafen. Die Lehrer der CJD-Förderschule seien sehr offen für diese Art von Unterstützung, so Hintz.

Bei der Aktion geht es nur um die Kinder

Den Triebwagen selbst – auch als Schienenbus bekannt – hat Michael Hintz organisiert, der auch im Führerstand sitzt. Die Kinder haben den ganzen Wagen für sich allein. „Bei der Aktion geht es nur um die Kinder“, betont der Vater. „Das Lächeln, dass sie uns zurückgeben, ist mehr Wert als alles andere.“ Zu der Nikolausfahrt gehören ein waschechter Nikolaus und eine Geschichte, die während der Fahrt erzählt wird. Dass die Kinder die Eisenbahnfahrt zum Nikolaus toll finden, ist für Michael Hintz und die Unterstützer der Gruppe gar keine Frage: Schon im vergangenen Jahr hatte es eine solche Fahrt gegeben und die Kleinen waren begeistert.

Finanziert wird der Ausflug zum einen über „Maxis Freunde“ und zum anderen helfen Freunde über die Facebook-Seite „Zu Gast bei Michis Lokleitung“. Über diese Plattform wurden auch schon Abende mit Künstlern organisiert, bei denen deren Gage ebenfalls über Sponsoren aufgebracht wurde. Wer die Aktionen zugunsten der Förderschüler unterstützen möchte, kann sich über die genannten Kontakte gern melden.

Von Beate Vogel

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