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Prignitz Nitzow: Simulierter Großbrand
Lokales Prignitz Nitzow: Simulierter Großbrand
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00:17 20.04.2016
Der Prignitzer Landrat Torsten Uhe (2. v. r.) machte sich eine Bild von der Drohne und ihrem Einsatzpotential. Quelle: FotoS (3): Jens Wegner
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300 Einsatzleute beteiligten sich am Sonnabend auf dem Pionierübungsplatz (Land und Wasser) in Nitzow und dem Standortübungsplatz in Havelberg an der Waldbrandschutzübung „Waldbrand 2016”. Sie gehörten zu den freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Prignitz und Stendal, zur Bundespolizei, zum Technischen Hilfswerk (THW), zum Deutschen Roten Kreuz (DRK), waren Mitarbeiter der Firma Dibuka, des Landes und der Forstämter. Auch der Prignitzer Landrat, Torsten Uhe, und der erste Beigeordnete des Landrates des Landkreises Stendal, Denis Gruber, waren dabei.

Löschpanzer im Einsatz.

17 Wehren aus der Prignitz nahmen daran teil. Übungsinhalt war das Zusammenspiel der Einsatzkräfte aus zwei Landkreisen in der Waldbrandbekämpfung auf einem Standortübungsplatz. „Dies ist eine landesübergreifende Übung, in der auch ein Hubschrauber der Bundespolizei und ein Löschpanzer der Dibuka GmbH zum Einsatz kommen”, erklärte Kreisbrandmeister Holger Rohde. Geprobt wurde die Wasseraufnahme der Fahrzeuge und der Transport zum Brandort.

Der Löschpanzer kann bis zu 10 000 Liter an Bord nehmen, der Hubschrauber bis zu 2000 Liter. Außerdem war eine etwa 1,5 Kilometer lange Löschwasserstrecke mit zwei Wegestellen aufgebaut worden. Als Highlight bezeichnete Rohde die Schlauchbrücken, durch die eine Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge jederzeit gewährleistet ist. „Dies ist jetzt die fünfte gemeinsame Übung seit 1993 und für uns die dritte in fünf Jahren”, sagte Erich Schlotthauer, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz. „Wir haben in der Prignitz nicht nur die Hochwassergefahr. 1976 gab es einen Großbrand im Wald.

Der Prignitzer Landrat Torsten Uhe (2. v. r.) machte sich eine Bild von der Drohne und ihrem Einsatzpotential. Quelle: Jens Wegner

Es ist gut, dass wir auch ein Waldrand-Szenario einmal üben”, meinte Landrat Torsten Uhe. So etwas gehe nur gemeinsam. Die Dibuka GmbH aus Seehausen (Altmark), die Dienstleistungen im Brand- und Katastrophenschutzfall anbietet, stellte eine Drohne zur Verfügung, mit der der Ablauf aus der Luft überwacht wurde. Davon beeindruckt will sich Schlotthauer dafür einsetzen, ein solches Gerät auch für den Landkreis anzuschaffen. „Eine Drohne eignet sich sehr gut zur Lageeinschätzung”, stellte er fest.

Super-Puma SA 321 kann bis zu 2000 Liter Wasser mitführen. Quelle: Jens Wegner

Unter dem Hubschrauber der Bundespolizei, einem Super-Puma SA 321, war ein sogenannter Bambi-Bucket, ein faltbarer Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber, befestigt, der 1500 bis 2000 Liter Löschwasser fasst. Aufgefüllt werden die Bambi-Buckets aus einem Fire-Flex-Tank, der bis zu 36 000 Liter aufnimmt. „Eine Hubschrauberstunde mit dem Super-Puma kostet rund 2850 Euro”, erklärte Diethelm Witthoff, Landesschule und Technische Einrichtungen für Brand- und Katastrophenschutz Brandenburg. Drei Bambi-Buckets besitzt das Land und stationiert sie bei den Hubschraubern der Bundespolizei.

Von Jens Wegner

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