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Prignitz Noch ein Rabatt für Frühzahler in Meyenburg
Lokales Prignitz Noch ein Rabatt für Frühzahler in Meyenburg
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02:15 21.02.2016
Die Sanierung der Wallstraße wurde gefördert. Quelle: Beate Vogel
Meyenburg

Noch bis zum Jahresende 2017 läuft das Bund-Länder-Programm Sanierungsgebiet „Stadtkern Meyenburg“. Während öffentliche Projekte, die über das Programm mitfinanziert werden, schon lange abgeschlossen sind, konnten private Bauherren für bestimmte Renovierungsarbeiten an ihren Häusern noch Zuschüsse beantragen, etwa für die Außenhülle oder für Fenster. Sie könnten jetzt noch einmal die Chance bekommen, ihre Ausgleichsbeiträge vorzeitig abzulösen. „Das würde ihnen eine Ersparnis von drei Prozent ermöglichen“, erklärte Amtsdirektor Matthias Habermann im Ausschuss für Ordnung und Soziales am Mittwochabend.

Mit der besseren Infrastruktur und den geförderten Baumaßnahmen an den Gebäuden steigt der Wert der Grundstücke im Sanierungsgebiet. Die Eigentümer zahlen dafür einen so genannten Ausgleichsbetrag. In drei Stufen hatte die Stadt Meyenburg privaten Bauherren über mehrere Jahre verteilt angeboten, ihre Ausgleichsbeiträge vorzeitig abzulösen. „Es gab dafür 15, zehn und fünf Prozent Erlass“, erinnerte der Amtsdirektor. Der letzte möglich Abschlag in Höhe von fünf Prozent war bis Ende 2011 gewährt worden.

Vorzeitige Ablöse kommt Stadt zugute

Wenn das Fördergebiet „Stadtkern Meyenburg“ nach zehn Jahren Ende 2017 aufgehoben wird, werden laut Habermann die Bescheide für den Abschlagsbeitrag verschickt. „Der Nachteil ist dann, dass zwei Drittel der Beiträge wieder an Land und Bund gehen“, so der Amtsdirektor. Bei der vorzeitigen Ablöse hingegen könne die Stadt das Geld in den Treuhandfond übernehmen und für weitere Sanierungsmaßnahmen im Stadtkern verwenden. Interessierte Bauherren könnten für die vorzeitige Ablöse ihrer Ausgleichsbeiträge einen Antrag in der Amtsverwaltung stellen.

Der Rabatt für die Bauherren, den die Stadt noch einmal anbieten will, müsste aus dem Meyenburger Haushalt finanziert werden. „Das wären 3000 Euro“, weiß Habermann. Darüber soll in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beraten und beschlossen werden.

Von Beate Vogel

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