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Ölverschmierte Autobahn bei Meyenburg

Stau nach Unfall auf A 24 Ölverschmierte Autobahn bei Meyenburg

Die 30 Meter lange Ölspur nach einem Unfall machte die A 24 bei Meyenburg Montagabend unbefahrbar. Ein Lkw und Pkw waren nach Passieren eines Baustellenbereiches seitlich aneinander geraten. 14 Feuerwehrleute aus Wittstock kamen zum Einsatz. Es bildete sich ein Stau.

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Wittstocker Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Quelle: Privat

Meyenburg/Wittstock. Der 40-jährige Fahrer eines VW versuchte am Montag auf der A 24 kurz vor der Abfahrt Meyenburg noch an einem Lkw vorbeizustoßen und riskant nach rechts auf die Autobahnabfahrt zu gelangen. Dabei stießen die beiden Fahrzeuge seitlich zusammen. Zu dem Unfall kam es gegen 16.25 Uhr kurz nach einem Baustellenengpass. Durch den Zusammenprall verschob sich die gesamte Lenkachse der Sattelzugmaschine. Der Lkw prallte deshalb gegen die Leitplanke und verkeilte sich dort. Der 40-jährige VW-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Schaden beträgt etwa 30 000 Euro.

Um 16.26 Uhr schrillte der Alarm bei der Wittstocker Feuerwehr. Durch den Schaden an den Fahrzeugen hatte sich viel Öl und Diesel über die beiden Fahrspuren der Autobahn in Richtung Hamburg verteilt. Auf einer Länge von über 30 Metern war die Strecke unpassierbar. Zudem blockierte der unfallbeteiligte Pkw die Fahrbahnen. 14 Feuerwehrleute aus Wittstock sicherten die Einsatzstelle, klemmten vorsorglich bei den beiden Unfallautos die Autobatterien ab und begannen mit einem Bindemittel auslaufendes Öl und Kraftstoff zu stoppen. Aufgrund der Lage der Unfallstelle im direkten Anschlussstellenbereich Meyenburg konnte der sich auf einer Länge von bereits drei Kilometern stauende Fahrzeugverkehr über die Autobahnabfahrt Meyenburg und anschließend die Autobahnauffahrt Meyenburg vor der Unfallstelle über die Brücke wieder auf die Autobahn ab- und weitergeleitet werden. Die Insassen der Unfallfahrzeuge blieben unverletzt. Der Autofahrer war vorsorglich im Rettungswagen untersucht worden, musste aber nicht ins Krankenhaus.

Wegen der starken Verschmutzung der Autobahn blieb die Unfallstelle auch nach der Unfallaufnahme und dem Abschluss der Feuerwehrarbeit vorerst unpassierbar. Die Autobahnmeisterei wurde darüber informiert und organisierte eine gründliche Reinigung. Für die Wittstocker Feuerwehr endete der Einsatz um 18.37 Uhr in der Feuerwache Wittstock. Die Autobahn war schließlich erst in den späten Abendstunden wieder frei befahrbar.

Die Batterie musste abgeklemmt werden

Die Batterie musste abgeklemmt werden.

Quelle: Privat

Von Gerd-Peter Diederich

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