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Prignitz Offene Gärten in der Prignitz
Lokales Prignitz Offene Gärten in der Prignitz
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16:21 07.06.2016
Artenvielfalt herrscht im naturbelassenen Garten in Buddenhagen. Quelle: Christamaria Ruch
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Buddenhagen

Bei der 8. Auflage der Aktion „Offene Gärten“ laden am Sonntag, 12. Juni, von 10 bis 17 Uhr wieder zahlreiche Besitzer und Gärtner zu einem Rundgang durch ihre Anlagen ein. Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe mit Sitz in Rühstädt organisiert diesen Tag in der Region. Neben 22 Anlagen in der Prignitz öffnen sechs aus der Ostprignitz ihre Türen.

Cordula Schoenegge vom Prignitzer Kräuterhof in Buddenhagen (Amt Meyenburg) ist bereits zum 7. Mal dabei. Der RBB-Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg und sein Teamkollege Karsten Noack statten dem Kräuterhof an diesem Tag einen Besuch ab. Von 15 bis 16 Uhr gestalten sie das Programm „Die Posaune im Garten“. Bei diesem Streifzug durch Botanik, Musik und Literatur entlockt Karsten Noack seinem Instrument viele Facetten, während Hellmuth Henneberg zum Vorleser wird. Er nahm letztes Jahr nach einem Fernsehbeitrag Kontakt zu Cordula Schoenegge auf. „Er fährt gern durchs Land, besucht schöne Gärten und macht sein Programm“, erinnert sich Schoenegge an die erste Begegnung. Mehrere Stände mit Rosen, Kräutern und Keramik runden das Besucherangebot in Buddenhagen ab.

Cordula Schoenegge. Quelle: Ruch

In den letzten beiden Jahren zählte Schoenegge jeweils mehrere hundert Besucher beim Tag der offenen Gärten. Sie geht davon aus, dass sich der Zuspruch in diesem Jahr ähnlich entwickelt. „Wegen der vielen Gäste kann ich an diesem Tag nur punktuell durch den Garten führen“, bittet sie um Verständnis. Vielmehr sieht sie sich als Ansprechpartner für die Gartenliebhaber. Wiederkehrende Fragen sind etwa, warum der 5500 Quadratmeter große Garten in Buddenhagen so urwüchsig aussieht oder weshalb auch Wildkräuter ihre Daseinsberechtigung finden? „Es handelt sich um einen naturbelassenen Garten“, sagt die 46-Jährige. „Ich gucke auch danach, welche Pflanzen sich aussäen und dann durchsetzen.“ Bauerngarten, Streuobstwiese, Rosen-, Kräuter- und Nutzgarten sowie Teiche folgen dort keiner strengen Gestaltung. Vielmehr geht es um nachhaltige und naturnahe Kreisläufe, bei denen Mensch, Tiere und Pflanzen miteinander harmonieren. Die Frage nach Vorbildern für ihre Gartengestaltung verneint Cordula Schoenegge. Sie beobachtet bei den Besuchern ein allgemein steigendes Interesse hin zum Kräutergarten und einen besonderen Trend zu einzelnen Pflanzen. Dazu zählt etwa der Grüne Hafer, der seit letztem Jahr zunehmend für Getränke verwendet wird. „Hier wachsen gut 300 verschiedene Kräuter, aber kein Grüner Hafer“, so Schoenegge. „Ich mag Pflanzen in ihrer Vielfalt mit den vielen Gattungen und Sorten.“

Von Christamaria Ruch

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