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Prignitz Oldtimerrallye hält auf dem Wilhelmsplatz
Lokales Prignitz Oldtimerrallye hält auf dem Wilhelmsplatz
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00:16 16.04.2017
Unter den 65 Oldies ist auch ein Audi Coupé aus der Prignitz – der Ur-Quattro – von 1983 . Quelle: Foto: Privat
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Meyenburg

Wenn alte Automobile auffahren, dann ist das nicht nur für eingefleischte Fans historischer Karossen ein Hingucker: 65 Oldtimer werden am Sonntag, 23. April, gegen 12 Uhr auf dem Meyenburger Wilhelmsplatz Station machen. Für etwa eine Stunde dürfen Interessierte dann silberne Mercedes Coupés von 1966, knallrote Fiat Spider Cabriolets von 1979 oder sogar einen Riley 12/4 Special von 1936 bestaunen oder mit den Fahrern fachsimpeln. Die Oldies nehmen an der Frühlingsrallye des Classic Rallye Clubs (CRC) aus Berlin teil.

Start der zweitägigen Ausfahrt ist am Samstag, 22. April, an der Classic Remise Berlin, einem Fachhandel für Oldtimer. Von hier führt die Strecke über Schönwalde, Fehrbellin, Lindow und Rheinsberg nach Untergöhren am Fleesensee. Dort wollen die Teilnehmer übernachten. Am Sonntag, 23. April, geht die Rückreise über Malchow, Dobbin, Meyenburg und Neustadt/Dosse. Ziel ist wieder die Classic Remise Berlin in der Wiebestraße.

Fahrt über Brandenburg nach Mecklenburg

Auf der Fahrt durch das Havelländische Luch, das Stechlin-Ruppiner Land, die Mecklenburgische Seenplatte und den Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide haben die Teilnehmer der Kategorie „Classic-Rallye“ zwölf Wertungsprüfungen zu bewältigen. Die sieben „Einsteiger“ müssen sich pro Tag nur dreimal an der Stoppuhr versuchen und die sechs Teilnehmer der „touristischen Ausfahrt“ genießen die Strecke ohne jede Wertungsprüfung. Die Fahrerteams kommen aus Berlin, aber auch aus ganz Deutschland.

Eine Wertungsfahrt – übrigens öffentlich – gibt es am Sonntag um 11.30 Uhr auf dem Pkw-Parkplatz der Firma Meyenburger Möbel. Hier ist die Aufgabe, an jedem Punkt der Wertungsprüfung möglichst auf die Zehntelsekunde genau zu sein, erläutert der CDC auf seiner Homepage die Kategorien. Die Kontrollstellen – Lichtschranken – sind dabei oft nicht zu erkennen. Der Teilnehmer soll an jeder Stelle der Wertungsprüfung im geforderten Schnitt sein, also möglichst gleichmäßig fahren. Das ist nicht ganz einfach.

Auch fahrerisches Geschick ist gefragt

Bei Orientierungsetappen muss von den Fahrerteams vor allem der richtige beziehungsweise kürzeste Weg gefunden werden. Oft werden zusätzliche Orientierungshilfen wie Orts- oder Straßennamen oder Orientierungspunkte wie Kirchen oder Seen gegeben. Wichtig ist, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, Fahrauftrag und Bordkarte geben die Fahrzeiten vor, die unbedingt eingehalten werden sollten. Zu frühes Ankommen an der Zeitkontrolle wird ebenso bestraft wie zu spätes. „Das Salz in der Suppe” sind zweifellos die Orientierungsaufgaben bei Oldtimer-Rallyes. Zumeist nach Kartenausschnitten ist die korrekte Fahrstrecke zu interpretieren, es gibt aber auch Varianten wie Fischgräte. Nicht nur Liebe zum alten Automobil sind also bei den Teilnehmern der CRC-Rallye gefragt, sondern auch fahrerisches Geschick.

Und wer weiß – vielleicht lässt sich der eine oder andere Oldtimerbesitzer aus der Region bei der Gelegenheit für die Mitgliedschaft im Verein begeistern. Die Oldtimerfreunde kommen beim CRC nicht nur aus Berlin, sondern unter anderem aus Brandenburg. Neue Mitstreiter sind im Club willkommen.

Interessenten können sich am Sonntag, 23. April, in Meyenburg um 11.30 Uhr zur Wertungsprüfung am Möbelwerk einfinden oder um 12 Uhr auf dem Wilhelmsplatz.

Von Beate Vogel

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