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„Orchideen“ singen im Gemeindehaus

Wolfshagen „Orchideen“ singen im Gemeindehaus

Seit 19 Jahren treffen sich in Wolfshagen die Singenden Orchideen im Gemeindehaus zum Chornachmittag. Regelmäßig ist der Chor auf Veranstaltungen wie Faschingsfesten, Schloss- und Weihnachtsfesten zu hören.

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Seit vielen Jahren singen die Orchideen nicht nur zusammen, sondern gehen auch miteinander auf große oder kleine Tour.

Quelle: Claudia Bihler

Wolfshagen. „Wir singen für Sidra“, sagt Chorleiter Manfred Lewald, greift – gemeinsam mit dem zweiten Keyboarder Karl-Heinz Lück – in die Tasten: Dann stimmen die „Singenden Orchideen“ ein Ständchen für ihre Mitsängerin Sidra Kreiß an, die pünktlich zur Chorprobe am Dienstag ihren Geburtstag feiert.

Seit 19 Jahren treffen sich die 20 Frauen und zwei Männer regelmäßig im Gemeindesaal in Wolfshagen. „Die Initialzündung zur Gründung des Chores hatte einmal der Meyenburger Männerchor gegeben“, erinnert sich Gründungsmitglied Christa Schulz: „Als der Chor hier einmal zu Gast war, fanden wir das so schön, dass wir uns überlegt haben, selbst einen Chor zu gründen.“ Mit Helga Lewald war die erste Chorleiterin gefunden, 33 Sänger und Sängerinnen zählten die Orchideen damals, heute sind es noch 23 Mitglieder.

Seither waren sie bei unzähligen Veranstaltungen zu hören: Sie sangen zu Goldenen Hochzeiten, zu Weihnachtsfeiern und Museumsfesten im Schloss Wolfshagen, brachten Jubilaren ein Ständchen und sorgten für weihnachtliche Stimmung in der Kirche in Seddin. „Und wir haben sogar eine Solistin“, sagt Margot Rößler, jüngstes Chormitglied: „Janina Protzmann ist unsere Nachtigall.“ Tatsächlich hat die Solistin eine angenehm-dynamische Stimme. „Ausgebildet worden bin ich allerdings nie“, sagt Janina Protzmann, das habe ich mir alles selbst beigebracht.“

Das Repertoire umfasst 200 Lieder

Insgesamt hat der Chor das beeindruckende Repertoire von rund 200 Liedern: „Die singen wir nie alle“, sagt eine Sängerin: „Aber wir können sie alle singen.“ In selbst gemachten Ringbindern sind die Stücke zusammengestellt – jedes Chormitglied hat einen eigenen Ordner, die Chronik der vergangenen 19 Jahre gibt mit Informationen und Fotografien einen Überblick über das Chorleben.

Allein das Singen ist jedoch nicht, was die inzwischen überwiegend betagteren Chormitglieder verbindet. Die wöchentlichen Treffen sind auch gut dazu geeignet, Strickmuster und Kochrezepte auszutauschen. Und dann sind da die Ausflüge – die den Chor unter anderem nach Helgoland, in den Spreewald, nach Lübeck und per Segelschiff über den Nordostsee-Kanal gebracht haben.

Von Claudia Bihler

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