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Ortsdurchfahrt ist noch zwei Wochen gesperrt

Glöwen Ortsdurchfahrt ist noch zwei Wochen gesperrt

Rund 20 Kilometer Umleitung müssen die Glöwener und Durchfahrende in Kauf nehmen, wenn sie vom Süd- zum Nordende ihres Dorfes oder darüber hinaus wollne, Der Landesbetrieb für Straßenwesen lässt nach Protesten eines Anwohners eine Verkehrsinsel zurückbauen,. Das 122 500 Euro teure Vorhaben soll bis zum 19. August abgeschlossen sein.

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Die Fahrbahn der B-107-Ortsdurchfahrt in Glöwen erhält bereits eine Schotterschicht.

Quelle: Andreas König

Glöwen. Es ist eine vergleichsweise unscheinbare Baustelle, aber die Sperrung der Bundesstraße 107 in der Ortsdurchfahrt Glöwen hat es in sich: Die Verkehrsinsel in der Bahnhofstraße sorgt seit nunmehr drei Wochen für weitläufige Umfahrungen des Ortes. Der Landesbetrieb für Straßenwesen lässt dort eine Verkehrsinsel mit Querungshilfe zurückbauen, also abreißen.

Trödel-Geschäftsbetreiber hatte sich beschwert

Vor allem der Betreiber des Antik- und Trödelgeschäftes hatte sich in der Vergangenheit immer wieder darüber beschwert, dass schwere Fahrzeuge beim Überfahren der Ränder der Verkehrsinsel Lärm und Erschütterungen verursachen. Die Verkehrsinsel war eigentlich als Hindernis gedacht, um zu schnelles Durchfahren des langgezogenen Straßendorfs Glöwen zu verhindern. Doch der betroffene Anwohner empfand letztlich die Insel selbst als Gefährdung. Nach einer Änderung der Planungsrichtlinien für Ortsdurchfahrten war es dem Landesbetrieb für Straßenwesen möglich geworden, dem Drängen des Beschwerdeführers nachzugeben und den Rückbau in die Wege zu leiten.

Arbeiten liegen im Zeitplan

Die Arbeiten liegen im Zeitplan, war am Montag von einer Mitarbeiterin des Landesbetriebs Straßenbau zu erfahren, die sich vom Fortschritt auf der Baustelle überzeugte. Mitarbeiter der Firma Eurovia aus Liebenthal bei Wittstock fertigten gerade das Schotterbett und begannen bereits mit dem Aufbringen der Asphaltschicht. Damit wäre die Fahrbahn zwar in groben Zügen hergestellt, dennoch müssen sich die Kraftfahrer weiter bis zum Ende der Bauarbeiten gedulden. Ortskundige nutzen Schleichwege, um die gut und gern 20 Kilometer Umleitung zu sparen. Die Wasserabläufe müssen an dieser Stelle neu gestaltet werden, unter anderem wird eine komplett neue Regenrinne gebaut. Der Abriss der Verkehrsinsel und der Bau des neuen Straßenabschnitts schlagen mit rund 125 000 Euro zu Buche.

Von Andreas König

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