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Ostereiersuche auf dem Trappenberg

Pritzwalk Ostereiersuche auf dem Trappenberg

Über 200 Menschen trotzen am Samstag dem schlechten Wetter und kamen zur traditionellen Ostereiersuche auf dem Trappenberg. Veranstalter war die örtliche SPD, die ihren Bürgermeisterkandidaten Ralf Knacke vorstellte. Doch für die meist jungen Ostereiersucher war das eher Nebensache.

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Jetzt konnte Ostern kommen: Moritz Buth (10) zeigte stolz seine Ausbeute, die er auf dem Trappenberg gemacht hat.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Es war noch gar nicht Ostersonntag, und trotzdem hatten viele Kinder bereits ihre erste Osterbescherung hinter sich: Immerhin gut 1000 Eier waren auf dem Gelände am Pritzwalker Trappenberg am Samstag versteckt, und sie fanden erstaunlichen Absatz: Mehr als 200 Kinder und ihre Eltern nutzten am Samstagvormittag die Gelegenheit, um sich auf Ostereiersuche zu begeben.

Mit großen Körben und Tüten gingen die meist jungen Sammler auf Eiersuche – mit oft beträchtlichem Erfolg

Mit großen Körben und Tüten gingen die meist jungen Sammler auf Eiersuche – mit oft beträchtlichem Erfolg.

Quelle: Bernd Atzenroth

Darauf hätte niemand wetten mögen, der am Samstag gegen 8 Uhr mit skeptischen Blicken aus dem Fenster schaute: Strömender Regen prasselte um diese Uhrzeit noch an die Scheiben – nicht gerade das Wetter, um etwa zwei Stunden mit den Kindern im Freien Ostereier zu suchen. Doch ab 9 Uhr wurde das Wetter zunächst deutlich besser. Und viele Pritzwalker lassen sich ihre Tradition halt nicht nehmen, auch wenn es in diesem Falle tatsächlich eine Partei war, die sich das vor gut zwei Jahrzehnten ausgedacht hatte, nämlich der Pritzwalker SPD-Ortsverein. Der war auch gut bei dieser Gelegenheit vertreten, und man merkte natürlich, dass Wahlen anstehen. So machte nicht nur die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler den Pritzwalker Genossen ihre Aufwartung, auch der frisch gekürte SPD-Bürgermeisterkandidat für Pritzwalk, Ralf Knacke, nutzte die Gelegenheit, um sich erstmals öffentlich als Bewerber vorzustellen und dabei selbst Eier zu verteilen – ausschließlich im typischen SPD-Rot gefärbt, versteht sich. An einem Stand zeigte sich auch die neue Bürgerinitiative „Pro Hainholz“.

SPD-Ortsvereinschefin Marlies Ferner (l) begrüßte Ralf Knacke und Dagmar Ziegler

SPD-Ortsvereinschefin Marlies Ferner (l.) begrüßte Ralf Knacke und Dagmar Ziegler.

Quelle: Bernd Atzenroth

Für die meisten jungen und ganz jungen Menschen war das alles allerdings eher nebensächlich. Sie freuten sich ganz doll, wenn sie nach intensiver Suche in ihre Tüte, Tasche oder ihren Korb wieder ein Ei hineintun konnten – bei manchem füllten sich die Behältnisse schnell beträchtlich. Natürlich waren insbesondere die ganz Kleinen dabei beliebte Fotomotive für Eltern und Großeltern. Eine junge Frau zeigte noch, dass sie zusätzliche „Eier“, sprich eiförmige Eicheln, gesammelt hatte.

Und dass es nicht jedem vorrangig um die eigene Bescherung ging, das sagte der zehnjährige Moritz Buth ganz deutlich: „Ich muss noch weitersuchen, ich brauche noch Ostergeschenke“, ließ der Junge wissen, der offenbar nicht auf den Kopf gefallen, und zeigte stolz seine Ausbeute. Nach einer guten Stunde war alles vorbei, nur am Versorgungsstand wurden noch Gespräche geführt. Was für ein Glück für die Veranstalter: Als sich der Platz leerte, begann es wieder zu regnen.

Am Stand der Initiative Pro Hainholz (vl)

Am Stand der Initiative Pro Hainholz (v.l.): Cornelia Wriedt, aniela Bull, Holger Bull undder SPD-Stadtverordnete Rüdiger Kurtz.

Quelle: Bernd Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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