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Prignitz Penny baut nachhaltigen Supermarkt
Lokales Prignitz Penny baut nachhaltigen Supermarkt
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18:21 29.01.2018
Die Bauarbeiten am neuen Pennymarkt in Meyenburg kommen voran. Im April oder Mai soll Eröffnung sein – etwas später als geplant. Quelle: Beate Vogel
Meyenburg

Ganz viel Glas erwartet die Kunden, wenn sie in ein paar Monaten auf den künftigen Parkplatz des neuen Penny-Marktes in Meyenburg fahren. Der quaderförmige Bau lässt viel Licht hinein und schließt oben mit einer holzfarbenen Blende ab. So jedenfalls verspricht es das Plakat an der Baustelle in der Plauer Straße 31. Bis zur Eröffnung wird es allerdings noch ein Weilchen dauern.

Die Bauarbeiten gehen laut Anja Schwerdtfeger, Assistenz der Regionsleitung Großbeeren der Penny-Markt-Gesellschaft, stetig voran. Wegen des sehr feuchten Wetters haben sich die Termine jedoch etwas verschoben, so dass die Fertigstellung für April oder Mai angedacht ist. Ursprünglich war Ostern anvisiert.„Die Eröffnung feiern wir dann gemeinsam mit einem Bäcker, einem Fleischer, einem Friseur sowie einem Imbiss“, so Schwerdtfeger. Wer die Partner sein werden, wird noch nicht verraten. „Nähere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit.“

Seit 22 Jahren in Meyenburg ansässig

Bisher stehen die Außenwände für den neuen Supermarkt auf der Fläche, auf der einst der alte Netto-Markt sein Domizil hatte. Dieser war im vergangenen Herbst abgerissen worden. Das Unternehmen hat in den gut 22 Jahren, die es in Meyenburg ansässig ist, neue Verkaufsstandards entwickelt. Deshalb ist der bisherige Markt, der sich genau gegenüber der Baustelle in der Plauer Straße befindet, mit seinen 600 Quadratmetern Verkaufsfläche zu klein geworden, hatte im Oktober Steffen Graupner, Regionsleiter Großbeeren, informiert. Das Gebäude erfülle zudem nicht die Voraussetzungen, die der Konzern an eine moderne, zeitgemäße und nachhaltige Einkaufsstätte stellt.

Für ihre Gebäude hat die Rewe-Gruppe, zu der auch Penny gehört, laut Schwerdtfeger von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Zertifikat in Gold erhalten. Auch der Neubau in Meyenburg wird nach neuster Architektur gestaltet, informiert die Assistentin der Regionsleitung.

Verantwortung und Verpflichtung

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB – wurde 2007 von 16 Initiatoren unterschiedlicher Fachrichtungen der Bau- und Immobilienwirtschaft gegründet. Ziel war es, nachhaltiges Bauen künftig noch stärker zu fördern. Anfang 2008 hatten sich schon 121 Organisationen der DGNB angeschlossen. Heute zählt der Verein rund 1200 Mitglieder in der ganzen Welt.

Unter Nachhaltigkeit versteht die DGNB die Verpflichtung der gesamten Gesellschaft, Verantwortung für Probleme wie Klimawandel und Ressourcenverknappung zu übernehmen, anstatt sie kommenden Generationen zu überlassen.

Ein entscheidender Beitrag kann nachhaltiges Bauen sein: Laut Bundesumweltministerium wird ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland von Gebäuden verursacht. Für Abfallaufkommen oder CO2-Emissionen gilt Ähnliches.

„So kann eine Beheizung der Räumlichkeiten ohne fossile Brennstoffe, nur mit der Abwärme unserer Kälteanlagen im Winter, erfolgen. Im Sommer wird die Kraftwärmekopplungsanlage zur Klimatisierung der Räumlichkeiten genutzt.“ Diese ökologisch-technisch orientierte Ausstattung der Märkte erfülle die nachhaltigen Umweltanforderungen. Durch den Einsatz von LED-Beleuchtung im Gebäude sowie auf dem Parkplatz soll zudem der Stromverbrauch auf einem Minimum gehalten werden.

Moderner und großzügiger will das Unternehmen sich in dem Neubau den Kunden präsentieren. Auf künftig mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche könne Penny sein Sortiment übersichtlicher anbieten und zusätzliche regionale Artikel platzieren, so der Regionsleiter. Wie bisher sollen gut 2500 Artikel in den Regalen stehen. Frisör und Imbiss sollen erhalten bleiben. Ergänzt werden sollen die Einkaufsmöglichkeiten um ein regionales Fleischerfachgeschäft und einen Backshop, die ebenfalls neu errichtet werden. Künftig werden zudem Kundentoiletten zur Verfügung stehen.

Auch Netto hatte sich vergrößert

Laut Graupner werde auch schon beim Bau des Marktes, mit dem ein regional ansässiger Generalunternehmer aus Lübz betraut ist, auf den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe geachtet. Weitere neue Märkte sind aktuell in Dömitz, Grabow, Malchin und Neuruppin im Bau. In der Planung befinden sich weitere Standorte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Netto hatte sein Areal in der Plauer Straße 2013 verlassen, um sich in der Pritzwalker Straße neu und größer zu präsentieren. Auch diesem Discounter war der alte Markt zu klein geworden.

Von Beate Vogel

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