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Prignitz „People are People”
Lokales Prignitz „People are People”
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02:15 28.10.2015
Authentischer als von Remode-Sänger Detlef Kloss konnten Gesang und Gestik des Depeche-Mode-Sängers David Gahan kaum sein. Quelle: Jens Wegner
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Perleberg

Die Musik von „Depeche Mode” und der Pop-and-Wave-Sound der 1980er Jahre lockten am Sonnabend etwa 450 Gäste in die Eventhalle in der Industriestraße 1 in Perleberg. „Remode”, die sich selbst als angesagteste Depeche-Mode-Tributeband Deutschlands bezeichnet, spielte in der Rolandstadt.

Und wo findet Industrial Music eine passendere Location als in einer alten Industriehalle in Perleberg? Die harten Fans hatten sich schon frühzeitig eingefunden und die besten Plätze in den vorderen Reihen gesichert. Hörte das Publikum zunächst nur gespannt zu, wurden bei „Behind the Wheel” die ersten Arme gen Hallendecke gestreckt. Schließlich waren es eher die älteren Depeche-Mode-Stücke wie etwa „Blasphemous Rumors”, bei denen die Partygäste begeistert pfiffen und klatschten. Die meisten Besucher waren in dem Alter, dass sie schon die ersten Erfolge von „Depeche Mode” aktiv miterlebt haben.

Das Publikum ging begeistert mit. Quelle: Jens Wegner

Trotz der Enge im Saal wurde getanzt. Jeder freie Quadratzentimeter wurde genutzt. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung schließlich bei „People are Peop-le”. „Menschen sind Menschen, also warum sollten wir nicht miteinander auskommen”, heißt es in der deutschen Übersetzung der ersten Textzeile des Titels aus dem Jahr 1984. Eine politische Botschaft, die gut 30 Jahre später aktueller ist denn je. Besonders Remode-Sänger Detlef Kloss wusste zu begeistern. Authentischer konnten Gesang und Gestik des Depeche-Mode-Sängers und Frontmanns David Gahan kaum sein.

Marie Franke aus Weisen war das erste Mal bei Remode in Perleberg. Auf die Musik wurde sie durch ihren Stiefvater aufmerksam, der Depeche Mode sehr mag. „Ist ganz gut”, meinte sie knapp. Ihre Freundin Lara Boltmann aus Weisen sagte: „Ein paar Stücke finde ich richtig gut. Andere gefallen mir nicht so sehr.”

„Ich mag ja eher härtere Musik wie die von Rammstein. Aber das hier ist schon gut”, sagte Frank-Michael Sowa aus Wittenberge und nickte anerkennend. Er ist mit der ganzen Familie angereist. „Vom meinem Schwiegersohn habe ich eine Freikarte bekommen. Das hat gut gepasst. Der Termin stand aber schon fest in unserem Kalender. Gekommen wären wir sowieso”, ergänzte er.

Ganz nah dran waren die Fans an Remode. Quelle: Jens Wegner

Hits von Depeche Mode werden gern nachgespielt. Sogar Johnny Cash und Marilyn Manson coverten bereits einzelne Stücke der erfolgreichen Synthie-Pop-Gruppe. Was im Januar des Jahres 2006 für die Band Remode aus Bielefeld zunächst als Fan-Projekt begann, entwickelte sich kontinuierlich weiter. Geplant war ursprünglich nur ein einziges Konzert auf einer Depeche-Mode-Party. Die Resonanz der Zuschauer war derart groß, dass die Bandmitglieder kurzerhand entschieden, das Projekt „Remode” weiter auszubauen und zu perfektionieren. Das Musikmagazin Subway bezeichnete „Remode” bereits als „Europas beste Depeche-Mode-Tribute-Band”.

Von Jens Wegner

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