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Perleberg: 160 Besucher beim Info-Abend

Tipps zur Finanzierung des Studiums Perleberg: 160 Besucher beim Info-Abend

Wie kommt ein Student finanziell über die Runden. Das ist eine Frage, die viele junge Menschen in der Region bewegt. 160 Gäste kamen zu einem Informationsabend, den die Fachhochschule Brandenburg, die Bundesagentur für Arbeit und das Prignitzer Technologie- und Gründerzentrum organisiert haben.

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Der Saal des Deutschen Kaisers war voll.

Quelle: Foto/Repro: Privat/König

Perleberg. Mehr als 800 Euro braucht ein Student während des Studiums. Woher nehmen? Diese existenzielle Frage stellt sich vielen Interessenten bereits, bevor sie sich an einer Universität, Hoch- oder Fachhochschule einschrieben. Anlass genug für die Präsenzstelle Prignitz der Fachhochschule Brandenburg, die Bundesagentur für Arbeit Neuruppin und das Technologie und Gewerbezentrum Prignitz (TGW), zu einem Informationsabend einzuladen.

Die Resonanz gab den Veranstaltern Recht: 160 Interessenten fanden sich im Saal des Perleberger Hotels „Deutscher Kaiser“ ein, um sich über das Thema zu informieren. Vor allem Schüler der drei Prignitzer Gymnasien sowie des Oberstufenzentrums Prignitz mit seinen beiden Standorten Wittenberge und Pritzwalk waren erschienen, meist in Begleitung von mindestens einem Elternteil. Aber auch einige Lehrkräfte hatten sich eingefunden, um aktuelle Informationen zu diesem Thema zu erhalten.

Bafög gibt es nur elternabhängig

Möglichkeiten der Finanzierung gibt es einige. Taschengeld von den Eltern, die berühmt-berüchtigten Studentenjobs oder das ­Bafög wären dazu nennen, möglicherweise gar ein Kredit.

Den Teilnehmern standen kompetente Gesprächspartner Rede und Antwort. Darunter Peter Radeck vom Amt für Ausbildungsförderung beim Studentenwerk Potsdam. Von ihm erfuhren die potenziellen Studenten, dass Bafög abhängig vom Einkommen der Eltern gewährt wird. Zwar muss es zurückgezahlt werden, doch gibt es verschiedene Tatbestände, die einen Abschlag rechtfertigen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Eltern einen Einkommensnachweis einreichen. „Da ging schon ein Raunen durch den Saal“, berichtet Sandra Balkow, Geschäftsführerin des TGW Prignitz und Koordinatorin des regionalen Wachstumskerns. „Manche jungen Leute denken ja, sie können ab einem bestimmten Alter allein Bafög beantragen, aber das geht eben nur mit dem Auskunftsbogen der Eltern.“ Im Übrigen muss Bafög am Studienort beantragt werden.

Stipendien sind die Alternative zum Bafög

Manchmal geht es doch nicht ohne Nebenjobs. Wie Studenten abgesichert sind, darüber referierten Anett Krassin von der AOK und Steuerberater Thomas Autzen. Wichtig zu wissen, dass Jugendliche bis 25 Jahre grundsätzlich bei den Eltern familienversichert sind.

Eine Alternative zum Bafög können Stipendien sein, berichtete Juliane Heß von der Fachhochschule Brandenburg. Allerdings bekommt nicht jeder Student ein Stipendium. Eine in der Prignitz beliebte Alternative ist das duale Studium. Dafür gibt es zwar kein Bafög, aber die Studenten haben in der Regel Einkünfte aus ihrer Arbeit für das Unternehmen, in dem sie tätig sind.

Wegen des großen Erfolgs soll eine ähnliche Veranstaltung im September für die Standorte Kyritz, Wittstock und Neustadt angeboten werden.

Von Andreas König

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