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Perleberg Anbau für Geschwister-Scholl-Schule geplant
Lokales Prignitz Perleberg Anbau für Geschwister-Scholl-Schule geplant
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00:23 13.09.2018
Links neben der Schule, am jetzigen Parkplatz für Besucher und Lehrer, soll der Anbau entstehen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Perleberg

Die Kapazitäten an der Geschwister-Scholl-Grundschule in Perleberg reichen nicht mehr aus. Für einst 250 bis 270 Schüler errichtet, werden derzeit rund 340 Mädchen und Jungen in der Dobberziner Straße unterrichtet. Darunter etliche mit Förderbedarf vor allem auch im emotional-sozialem Bereich.

„Drei Räume fehlen uns. Eine dritte erste Klasse mussten wir bereits an die Rolandschule abgeben. Wir sind einfach am Limit“, betont Schulleiterin Gabriele Gohlke mit Nachdruck in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung.

Planungen in der Endabstimmung

Ein Anbau mit Klassenräumen und einem Speisesaal soll Abhilfe schaffen. Multifunktional, und modern sollen die neuen Gebäude werden und vor allem mehr Platz den vielen Schülern bieten. Bis dahin scheint aber noch ein weiter Weg zu liegen.

Die Planungen befinden sich gerade in der Endabstimmung. Eine vermutlich letzte Änderung stellte nun Architekt Andreas Elz den Vertretern des Perleberger Stadtparlaments vor. Der Anbau wird nun doch anders platziert.

Schulcontainer als temporäre Lösung

Er soll etwas dem Bestandsgebäude hervorstehen und so auch eine Fassade in Richtung Straße haben. „So wollen wir den Eingangsbereich betonen“, sagt Andreas Elz. Hingegen den ersten Planungen ist der Bau demnach um 90 Grad gedreht.

Eine schnelle Lösung sollen nun vorerst die Schulcontainer auf dem Schulhof sein. Sie schaffe ab diesem Schuljahr drei weitere Klassenräume von je 66 Quadratmeter und sind von der Stadt als temporäre Lösung gedacht, bis der eigentliche Anbau in spätestens drei Jahren fertig sein soll.

Schule für gemeinsames Lernen

In der Containeranlage, die auch beheizbar und mit Toiletten ausgestattet ist, sind die fünften Klassen untergebracht. Rund 40 000 Euro sind in den Bau geflossen. Die Stadt ist der Eigentümer. Auch, wenn der Anbau fertig ist, können die Container weiterhin genutzt werden.

Mit dem neuen Schuljahr agiert die Grundschule als „Schule für gemeinsames Lernen“. Gerade deshalb sei es eine wichtige Aufgabe für die Stadt, die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Vier oder fünf Räume mehr

Dort, wo neben der Schule aktuell noch der Parkplatz für Lehrer und Besucher ist, sollen ein zweigeschossiger Anbau an das eigentliche Schulgebäude mit einem eingeschossigen multifunktionellen Gebäude entstehen.

Im Letzteren ist ein Küchenbereich und drei sogenannte Funktionsräume für die Schule seitens des Architekten geplant. Unter dem Strich bedeutet dies vier oder sogar fünf Räume mehr. Hinzu kommen Vorbereitungsräume, ein Lehrerzimmer mit ausreichend Plätzen, Sanitäreinrichtungen und das alles mit einem barrierefreiem Zugang zum Bestandsgebäude. Dafür wird im Neubau zudem ein Fahrstuhl sorgen.

Optik nett und lustig gestaltet

„Im alten Schulgebäude sind neben einem Durchbruch und die Ergänzung des Lehrerzimmers kaum Eingriffe geplant“, sagt Andreas Elz. Schließlich müsse der Betrieb auch während den Baumaßnahmen weitergehen. Entstehen soll auch ein kleiner Vorplatz mit Bäumen.

Die Vorplanung dazu sind für das Gesamtprojekt abgeschlossen. Mit einkalkuliert sind damit auch Fluchtwege, der Brandschutz sowie die aufwendige Regenentwässerung, teilt der Architekt mit. „Wir haben auch stets darauf geachtet, die Optik nett und lustig zu gestalten.“ Das sei für eine Grundschule auch nicht verkehrt.

Von Marcus J. Pfeiffer

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