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Perleberg Bürgerpreis ist offen für jedes Ehrenamt
Lokales Prignitz Perleberg Bürgerpreis ist offen für jedes Ehrenamt
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15:37 13.06.2018
Landrat Torsten Uhe (l.) und André Wormstädt von der Sparkasse Prignitz läuteten den Bewerbungsstart für den Bürgerpreis ein. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Perleberg

In Anlehnung an die Initiative „Für mich. Für uns. Für alle.“ und den „Deutschen Bürgerpreis“ wird seit 2016 der Prignitzer Bürgerpreis durch die Sparkasse Prignitz vergeben und vom Landkreis Prignitz unterstützt. In mehreren Kategorien werde so das Ehrenamt von Vereinen, Projekten, Initiativen und Einzelpersonen Jahr für Jahr geehrt. Diese Tradition solle auch für dieses Jahr fortgeführt werden, wie jetzt die Verantwortlichen aus der Kreisverwaltung und der Sparkasse Prignitz bekannt gaben.

Erstmals wird der Bürgerpreis unter keinem bestimmten Thema stehen. „Ehrenamt spielt in allen Bereichen eine Rolle“, sagt André Wormstädt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Prignitz. Damit wolle man vor allem die Anzahl an Bewerbungen erhöhen und eine breite Masse ansprechen.

Lebenswerk, Alltagshelden und U 25

In drei Kategorien wird die Verleihung zum dritten Mal in Folge beim Neujahrsempfang des Landrates am 23. Januar stattfinden. Der Preis ist mit einer Geldprämie versehen. Zu den Kategorien zählen „Lebenswerk“ für ein langjähriges Engagement, „Alltagshelden“ zur Würdigung von Projekten, Vereinen, Initiativen und dem Engagement Einzelner sowie „U 25“, bei der das Alter der Bewerber 25 Jahre nicht überschreitet.

Glückliches Lächeln der Preisträger aus diesem Jahr: Richard Liermann (2. v. l.), Oswald Brandl (vorn Mitte) Gaston Winterfeld (2.v.r.) und Ralf Arnold (r.). Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Bei der letzteren Kategorie kam es zu einer Erhöhung der Altersgrenze von ursprünglich 21 Jahren. „Wir behalten uns auch vor, eine vierte Kategorie zu eröffnen“, ergänzt André Wormstädt. Die sogenannte Sonderkategorie gab es auch schon bei den vergangenen Auszeichnungen.

Der Prignitz ein Gesicht geben

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Die Unterlagen sind digital auf der Internetseite der Sparkasse Prignitz bereitgestellt oder können handschriftlich auf postalischem Weg eingereicht werden. Eine kurze Beschreibung auf dem vorgefertigten Formular reiche da schon aus. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2018. Entsprechende Projekte oder Personen können sich selbst bewerben oder auch von dritten vorgeschlagen werden. Eine Jury vom Kuratorium der Jugend- und Kulturstiftung werde die ehrenwürdigsten Bewerbungen ermitteln.

Mit dem Bürgerpreis wollen die Initiatoren der Prignitz ein Gesicht geben. „Es gibt etliche Ehrenamtler, die alltäglich still agieren, aber nicht nach Anerkennung streben“, so Wormstädt. „Wir wollen sie überraschen und ins Rampenlicht stellen.“ Vielfältige Bewerbungen werden erwartet. Das reiche von Sportvereinen bis hin zur Bildung und Kultur, sozialen Einrichtungen und der Feuerwehr.

Starke Änderung der Altersstruktur

Überall in Deutschland stärken engagierte Menschen demokratische Werte und eine Kultur des Miteinanders. Vor Ort werde Lebensqualität besonders greifbar und das Gemeinschaftsgefühl spürbar. Innovative Entwicklungen und neue Technologien verändern das Leben und Arbeiten.

Gleichzeitig spüre man den sozialen Wandel, in der Prignitz besonders durch eine starke Änderung der Altersstruktur. Daher steht der Bürgerpreis auch unter dem Motto „Zusammenleben und Zusammenhalt schaffen.“

Für ein besseres Zusammenleben

Für das Zusammenleben brauche die Region Menschen, die für andere da sind und Ideen einbringen. „Ehrenamtliches Engagement ist heute wichtiger denn je. Dieses Engagement verbindet Gegensätze, überwindet Hürden und baut Brücken“, sagt André Wormstädt. „Wo immer Menschen andere Menschen zusammenbringen, sich für Gleichberechtigung einsetzen oder über Mentoren-, Patenschafts- oder Bildungsprojekte die Chancengleichheit fördern, sorgen sie für mehr Zusammenhalt und damit für ein besseres Zusammenleben vor Ort“, ergänzt Landrat Torsten Uhe.

Die Prignitz sei reich an ehrenamtlich Engagierten, die auf vielfältige Weise den Zusammenhalt stärken, für andere da sind und mit Ideen die Region lebenswerter machen.

Von Marcus J. Pfeiffer

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