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Perleberg Die Arbeiten in der Beguinenwiese sind fertig
Lokales Prignitz Perleberg Die Arbeiten in der Beguinenwiese sind fertig
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00:22 25.01.2019
Bauministerin Kathrin Schneider (r.) und Bürgermeisterin Annett Jura (2.v.r.) gaben zusammen mit Auftragnehmer, Bauamtsleiter und zahlreichen Kindern die Fläche frei. Quelle: Stadt Perleberg
Perleberg

Die Bauarbeiten in der Beguinenwiese und An der Buhne in Perleberg sind fertig. Bürgermeisterin Annett Jura und Bauministerin Kathrin Schneider konnten das Projekt nach über zwei Jahren Planung und Durchführung erfolgreich abschließen und die neu angelegte Fläche in der vergangenen Woche freigeben.

Parkplätze, Sitzmöglichkeiten und Spielgeräte

Die ehemalige Brachfläche vor der Rolandschule ist das erste Teilprojekt des Vorhabens „Grüner Saum“. Gegenstand der Bauarbeiten war die Neugestaltung des Platzes inklusive aller Wege sowie die Errichtung neuer Spiel- und Sportflächen, mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität für alle Einwohner, Gäste und die Kinder der anliegenden Schulen zu erhöhen.

Über 100 Grundschulkinder waren bei der Eröffnung mit dabei, sie konnten gleich richtig toben. Quelle: Stadt Perleberg

Neu entstanden sind sieben Parkplätzen, eine Plattform mit Sitzmöglichkeit, eine Steganlage und ein Bolzplatz mit Basketballanlage und Kleinfeldtoren. Neben vielen weiteren Spielgeräten, Sitzbereichen und Bepflanzungen gibt es nun auch eine gute Beleuchtung durch neue und moderne Straßenlaternen.

Erstes wichtiges Projekt in dieser Kooperation

Das Projekt ist Teil der Stadt-Umland-Strategie „Ankommen und hier bleiben – familienfreundliche Region Westprignitz“. Die Europäische Union hat aus dem Fonds für Regionale Entwicklung Fördermittel in Höhe von insgesamt 600.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt in Perleberg kostete rund 738.000 Euro, wovon EU-Mittel in Höhe von rund 590.000 Euro zur Verfügung standen.

Nach einer regelrechten Schotterpiste ist der gesamte Platz nun befestigt. Quelle: Stadt Perleberg

„Gute Schulen, attraktive Stadtzentren und stabile Unternehmen sind wichtige Voraussetzungen um Familien in der Region zu halten“, sagt Kathrin Schneider. Die Stadtverwaltung hingegen ist froh, ein erstes wichtiges Projekt in dieser Kooperation umgesetzt zu haben. „Es ist ein großer Effekte für die Innenstadt, erhöht die Spiel- und Aufenthaltsqualität sowie beseitigt eine ungeregelte und unansehnliche Freifläche im Stadtgebiet“, so die Bürgermeisterin.

Der Auftragnehmer des Bauvorhabens, Armin Gutsche, nutze den Anlass und überreichte der Rolandschule eine Zuwendung in Höhe von 250 Euro.

Von Marcus J. Pfeiffer

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