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Perleberg Erfolgreiches Jahr für das Perleberger Museum
Lokales Prignitz Perleberg Erfolgreiches Jahr für das Perleberger Museum
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00:21 13.01.2019
Vier der 20 Biografien der Ausstellung „Wechselseitig“ stellte Michael Schäbitz von „Exhibeo“ bei der Eröffnung im August vor. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Museumsleiter Frank Rieder blickt überaus positiv auf das vergangene Jahr zurück. Am Dienstagabend stellte er die aktuellen Besucherzahlen des Perleberger Stadt- und Regionalmuseums den Mitgliedern des städtischen Kulturausschusses vor. „Mit 2812 Besuchern haben wir den zweitbesten Wert seit dem Beginn vor zehn Jahren erreicht“, berichtet er sichtlich stolz. Nur 2009 konnte der Wert mit unschlagbaren 4023 Besuchern überboten werden.

Mit diesem Ergebnis liege das Museum in Perleberg weit über dem Durchschnitt im ganzen Land Brandenburg. „Dort liegt der Zuwachs bei etwa zehn Prozent, wir haben das dreifache erreicht“, so der Museumsleiter. Damit haben sich auch die Einnahmen gesteigert. Sie lagen im zurückliegenden Jahr bei fast 4500 Euro, das fast 13 Prozent mehr als im Vorjahr bedeutet.

Fast 2000 zahlende Besucher

Im März kamen am meisten Besucher ins Museum am Mönchort – fast 500 an der Zahl. Auch in den Monaten Juli und August war das Stadt- und Regionalmuseum gut besucht. Am schlechtesten abgeschnitten haben die Monate Mai mit 119 und Juli mit 129 Besuchern in der Statistik. Zahlende Besucher gab es im gesamten Jahr fast 2000 an der Zahl, der Rest bekam regulär aus unterschiedlichen Gründen freien Eintritt.

Darüber hinaus machte Frank Riedel auf die vielen, zum Teil sehr gut angenommenen, Veranstaltungen des Stadt- und Regionalmuseums aufmerksam. „Es war eine bunte Mischung.“ Fünf Sonderausstellungen gab es 2018.

Sonderausstellung wandert ins Ministerium

Besonders die Fotoausstellung von Max Zeisig bleibe aus Sicht von Frank Riedel den vielen Besuchern und auch den Initiatoren noch lange in Erinnerung. Gleichzeitig bekam das Museum eine Förderung für die Digitalisierung der zahlreichen Negativplatten des Fotografen. Die Sonderausstellung fand sogar im Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Potsdam Interesse. „Ab Mai wird sie in den Räumlichkeiten des Ministeriums zu sehen sein“, sagt Frank Riedel.

Hinzu kamen im vergangenen Jahr zehn Vorträge zu spezifischen Themen, neun thematische Führungen für Erwachsene und acht für Kinder sowie viele weitere Veranstaltungen, darunter auch Ferienworkshops für Grundschulkinder.

Nächste Veranstaltungen stehen fest

Auch in diesem Jahr stehen schon die ersten Vorträge und Veranstaltungen fest im Programm. Am Montag, 14. Januar, wird Antje Reichel, Leiterin des Prignitz-Museums am Dom in Havelberg, um 19 Uhr über die „Spuren und Orte jüdischer Geschichte in der Prignitz“ im Stadt- und Regionalmuseum referieren und einen tiefen Einblick ins hoch interessante Thema geben.

Am 7. September, am Vortag des Tag des offenen Denkmals, geht es in einer Veranstaltung um das Salzwedeler Stadtrecht, passend zur Europaausstellung „Faszination Stadt“, wo sich die Stadt Perleberg mit ihrer Urkunde und Ersterwähnung von 1239 beteiligt.

Von Marcus J. Pfeiffer

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