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Perleberg Sommerhitze – von Freibadspaß bis Notaufnahme
Lokales Prignitz Perleberg Sommerhitze – von Freibadspaß bis Notaufnahme
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00:21 29.07.2018
Ab ins kühle Nass: Bis zu 1000 Gäste täglich zählt das Perleberger Freibad derzeit bei dieser enormen Hitze. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Der Sommer hat die Prignitz im Griff. Mit Temperaturen von bis zu 35 Grad war es auch am Donnerstag die heißeste Region in Brandenburg. Seit Dienstag gilt eine Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes. Dementsprechend gut besucht sind derzeit die vier Freibäder in der Prignitz.

Bis zu 1000 Gäste täglich

Mit einer Wassertemperatur von 25 Grad Celsius in Perleberg ist der Sprung ins Nass aber nicht mehr lange eine Erfrischung. Nicht nur die Luft-, auch die Wassertemperaturen steigen extrem. Im größten Freibad der Prignitz in Perleberg tummeln sich täglich bis zu 1000 Gäste im noch kühlenden Wasser. Auf 22 000 Quadratmeter gibt es im Freibad alles, was das Herz begehrt.

In einer Wasserfläche von 1500 Quadratmetern können sich die großen und kleinen Besucher des Perleberger Freibades so richtig erfrischen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Erst in diesem Jahr haben wir den drei Meter hohen Sprungturm und die Kinderrutsche erneuert“, sagt Badleiter Frank Möller. Ein großes Becken, aufgeteilt in drei Teilbereiche, sorgt auf 1500 Quadratmetern für jede Menge Badespaß. Schon am Vormittag tummelten sich viele Badegäste im und am Wasser.

Alle kommen auf ihre Kosten

„Am Nachmittag wird es dann so richtig voll“, meint Frank Möller. Noch seien die Grenzen aber nicht erreicht. Schließlich ist das Gelände riesig. „Unsere Liegeflächen haben eine gigantische Größe und sind teilweise sogar im Schatten.“ Hinzu kommen zwei Beach-Volleyball-Felder und ein Fußballfeld. Das Perleberger Freibad verfügt auch über einen Imbiss.

Drei große Kiesfilter sorgen im Hintergrund dafür, dass die Wasserqualität im Perleberger Freibad gleichmäßig hoch bleibt. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Im 50-Meter-Becken können die Besucher ihre Bahnen ziehen. Auch die kleinen Gäste kommen im Plantsch- und Nichtschwimmerbecken auf ihre Kosten. Es gibt insgesamt zwei Sprungtürme und etliche Rutschen. „Alle Altersgruppen sind willkommen“, betont der Badleiter. Für jeden sei das richtige dabei, um sich zu erfrischen.

Reinigungszyklus dauert zehn Stunden

Im Hintergrund arbeiten immer mindestens zwei Bademeister zum Schutz der Gäste und rund um die Uhr drei große Kiesfilter, um eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten. Etwa zehn Stunden dauert es, bis das gesamte Beckenwasser diesen Zyklus durchlaufen hat. „Chemikalien setzen wir so gering wie möglich ein“, sagt Frank Möller.

Der drei Meter hohe Sprungturm und eine Kinderrutsche sind erneuert worden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Neben den normalen Badegästen kamen auch spontan die Teilnehmer eines Schwimmcamps aus Wittenberge ins Freibad. Für vier Stunden waren sie dort. Eigentlich trainieren sie täglich im Hallenbad in Wittenberge. Doch dafür war es einfach zu warm. So verlagerten sie ihr Camp spontan ins Freie.

Flüssigkeitsmangel und Allergien treten am häufigsten auf

Im Kreiskrankenhaus haben die Mitarbeiter der Notaufnahme indes auch jede Menge zu tun. „Wir haben zwar nicht mehr Fälle, dafür aber ein anderes Krankheitsbild“, teilt Geschäftsführer Karsten Krüger mit. Am häufigsten treten derzeit Flüssigkeitsmangel und Allergien auf, die dort behandelt werden.

Eingangsbereich zum Freibad in Perleberg. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Besonders ältere Menschen unterschätzen oft die Situation. Doch wir haben auch jüngere Patienten“, so Krüger. Trinken sei bei diesem Wetter das A und O. Karsten Krüger appelliert an alle, auf seinen Körper gerade jetzt bei diesen Temperaturen besonders zu achten und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Auch in den kommenden Tagen ist keine Abkühlung in Sicht – es bleibt heiß. Einzelne Hitzegewitter, die am Wochenende erwartet werden, können daran wohl auch kaum etwas ändern.

Von Marcus J. Pfeiffer

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