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Perleberg Kreis will neuen Sportplatz fürs Gymnasium Pritzwalk bauen
Lokales Prignitz Perleberg Kreis will neuen Sportplatz fürs Gymnasium Pritzwalk bauen
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16:46 17.04.2018
Hofansicht Quelle: Beate Vogel

Der Landkreis Prignitz plant für das laufende Jahr erhebliche Investitionen. Das erfuhren die Mitglieder des kreislichen Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Montag in Perleberg.

Größter Posten sind danach – neben den Vorhaben der Kreisstraßenmeisterei – Investitionen in die Schulstandorte. Das mit Abstand meiste Geld ist für den Neubau der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge vorgesehen. Rund 1,8 Millionen Euro stehen dafür im Kreishaushalt.

Sportanlage wird Ansprüchen nicht gerecht

Zweitgrößter Posten in der Investitionsliste ist das Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium in Pritzwalk. Die kreisliche Bildungseinrichtung soll eine neue Außensportanlage erhalten. 572 000 Euro sind dafür eingeplant. „Die Außensportanlage des Gymnasiums Pritz­walk befindet sich in einem sehr schlechten Zustand“, erklärte Holger Konrad, der Leiter des kreiseigenen Immobilien- und Servicebetriebs. „Die Anlage wurde Mitte der 90er Jahre von der Stadt Pritz­walk gebaut. Inzwischen gibt es Fugenrisse und Absenkungen im Untergrund sowie andere Mängel. Wir wollen sie komplett erneuern lassen.“

Vor allem die demnächst sanierte Langlaufbahn dürfte auch die sportlichen Möglichkeiten am Gymnasium verbessern. Der Baubeginn ist für die Sommermonate vorgesehen.

Die Förderschule in Perleberg dagegen soll neue Spielgeräte für rund 30 000 Euro bekommen.

Betriebsabläufe kommen durcheinander

Ein Vorhaben in finanziell ähnlicher Größenordnung wie die Investition in Pritzwalk ist der Neubau eines Recyclinghofes in Perleberg. Bislang ist die Annahmestelle für Selbstanlieferer auf dem Betriebsgelände der Kreissstraßenmeisterei untergebracht. „Das gibt immer Probleme, weil die Betriebsabläufe der Kreisstraßenmeisterei gestört werden. Außerdem ändern sich die Vorschriften ständig.“ Nunmehr soll ein neuer Standort aufgebaut werden. Vorgesehen ist ein Gelände an der Bundesstraße 5, gegenüber der dortigen Natursteinfirma. Für diese Investition sind im Kreishaushalt 552 000 Euro veranschlagt.

Doch der Landkreis will nicht nur in diese für die Öffentlichkeit sichtbaren Einrichtungen investieren, sondern auch seine eigene Infrastruktur modernisieren. Allen voran die kreiseigene Leiststelle. Zwar werden die Rettungseinsätze von der zentralen Leitstelle in Potsdam aus koordiniert, doch muss man für den Fall gewappnet sein, dass die Kommunikation in die Landeshauptstadt gestört ist. Die Umrüstung auf moderne Digitaltechnik sei zu 95 Prozent abgeschlossen, erfuhren die Mitglieder des Finanzausschusses. Die restlichen fünf Prozent sollen in diesem Jahr für rund 19 000 Euro nachgerüstet werden.

Neue Software für Ahndung von Ordnungswidrigkeiten

Ebenfalls dem Stand der Technik angepasst werden muss die Telekommunikationsanlage des Landkreises. Da auch die Behörde auf die internetbasierte Telefonie umgestellt wird, sind die Telefone und andere Kommunikationsmittel zu erneuern. Von den 150 000 Euro, die dafür vorgesehen sind, wurden bereits 79 000 Euro ausgegebene. Der Rest der Summe ist für dieses Jahr geplant.

Auch die übrigen Posten auf der Investitionsliste dienen größtenteils der Informationstechnologie. So ist geplant, eine neue Software für Ordnungswidrigkeitsverfahren anzuschaffen. Auch der Gesundheitsdienst soll neue Programme erhalten. Digitale Speichermedien und neue Hardware an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter sind ebenfalls geplant. Alles in allem kostet das weitere 225 000 Euro.

Von Andreas König

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