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Perleberg Kreisjugendring Prignitz feiert 25. Jahrestag
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00:22 11.11.2018
Die Mitglieder vom Kreisjugendring Prignitz feierten zusammen mit Geschäftsführerin Jessika Muhs ihr 25-jähriges Bestehen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

„Wir wollen kein großes Fest feiern, sondern unsere Mitglieder besonders wertschätzen“, sagt Jessika Muhs, Geschäftsführerin vom Kreisjugendring Prignitz. Am Freitag feiert der Verein sein 25-jähriges Bestehen. Zu einem kleinen Festakt trafen sich die 13 Mitglieder am Mittwochabend in gemütlicher Runde. Sie blickten auf das zurück, was sie geschaffen haben und schauten in die Zukunft, welchen Weg sie einschlagen wollen.

Über die vielen Jahren verfolgten alle Mitwirkenden ein großes gemeinsames Ziel: die Lebenslagen für Kinder und Jugendliche der Region maßgebend zu verbessern. Der Kreisjugendring sieht sich selbst als Ansprechpartner und Vermittler. „Wir stoßen Projekte an und unterstützen die Weiterbildung von Fachkräften“, ergänzt Muhs. Dabei agiere jedes Vereinsmitglied in seinem eigenen Rahmen.

Die Welt dreht sich weiter

Der Kreisjugendring vertritt die Interessen im öffentlichen Raum und in der Politik in allen Lebensbereichen – und das seit vielen Jahren kontinuierlich. „Wir sind sehr zufrieden damit, was wir in den zurückliegenden Jahren geschaffen haben“, sagt die Geschäftsführerin des Vereins. Das Netzwerk untereinander wachse immer weiter. Auch für die Zukunft sind die Ansprüche laut Jessika Muhs hoch.

„Wir stehen ständig vor neuen Herausforderungen, für die wir Lösungen finden werden“, sagt sie. Denn nicht nur die Zeit, sondern auch die Kinder und Jugendlichen sind im Wandel, auf das sich der Kreisjugendring ganz individuell einstellen muss. Er ist einer von insgesamt nur sieben derartigen Vereinen im ganzen Land Brandenburg und mit seiner Gründung im Jahre 1993 wohl auch einer der ältesten.

Kinder- und Jugendtag ist Aushängeschild

Immer wieder gibt es große und kleine Projekte, die vom Verein angeschoben werden – so zum Beispiel der Kommunalwahlcheck, eine Ausstellung zum Thema sexuelle Gewalt und viele verschiedene Workshops. Zu den größten Vorhaben zählt der alle zwei Jahre stattfindende Prignitzer Kinder- und Jugendtag, der durch die Prignitzer Ortschaften wandert. Im kommenden Jahr wird er erneut stattfinden, wo sich wieder viele der Mitglieder dran beteiligen werden.

Zu den Gründungsmitgliedern, die auch heute noch mit dabei sind, zählen die Philatelisten mit ihrer kleinen aber wissbegierigen Jugendgruppe, wie Leiter Hans Burwig berichtet. Einmal im Monat treffen sie sich im Freizeitzentrum „Effi“ in Perleberg, um Exponate zu gestalten, Hintergründe zu erforschen und sich mit dem Themen zu beschäftigen und nicht einfach nur die Briefmarken ins Album zu stecken.

13 Mitglieder hat der KJR

Das CJD bietet viele verschiedene Angebote im Kinder- und Jugendbereich. Diese reichen von Wohngruppen, sozialen Begleitungen bis hin zu Werkstätten für Behinderte. Auch die Jugendfeuerwehr, die Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums, die Diakonie und die Ländliche Erwachsenenbildung sind im Kreisjugendring integriert.

Das SOS Kinderdorf ist erst seit kurzem mit von der Partie. Das Kinderdorf ist gerade dabei, ein neues Jugendkulturzentrum in Wittenberge entstehen zu lassen. Die Jugendhilfe Nordwestbrandenburg hat einen Leseclub für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ins Leben gerufen. Der Kreisjugendring organisiert das ehrenamtliche Angebot. Der evangelische Kirchenkreis Prignitz bringt sich mit unzähligen Ferienfahrten, Camps und weiteren Angeboten ein. Neu ist ein Jugendladen am Gänsebrunnen in Perleberg.

Neue Herangehensweisen, Vorschläge und Ideen

Zu den weiteren Mitgliedern zählen auch die Evangelische-Freikirchliche Gemeinde in Wittenberge, die Landjugend Berlin-Brandenburg, das Deutsche Rote Kreuz und der Jugendmigrationsdienst. Sie alle schätzen das große Netzwerk, ohne das vieles nicht möglich sei. Der Austausch ermöglicht neue Herangehensweisen, Vorschläge und Ideen, die die Kinder- und Jugendarbeit in der Prignitz weiter voranbringen können.

Von Marcus J. Pfeiffer

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