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Perleberg Landkreis investiert in neue Straßen und Blitzer
Lokales Prignitz Perleberg Landkreis investiert in neue Straßen und Blitzer
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01:15 03.03.2019
Der Landkreis baut nicht nur Straßen aus, sondern auch Blitzer auf. Dieser steht seit gestern an der B 189 in Groß Pankow. Quelle: Stephanie Fedders
Perleberg

Nur noch knapp zwei Wochen, dann beginnt im Landkreis Prignitz wieder die Straßenbausaison. Erstes Projekt: Die Sanierung der Verbindung zwischen Vettin und Kehrberg. Das ist eine von vier Maßnahmen, die die Kreisstraßenmeisterei laut Werkleiter Michael Becker noch für dieses Jahr auf der Agenda hat.

Offizielle Umleitung verläuft über Pritzwalk

Wer in Ost-West-Richtung unterwegs ist und über die Dörfer zwischen den Bundesstraßen 103 und 107 fährt, der muss sich ab dem 18. März eine alternative Route suchen. Dieser Termin ist für den Baubeginn an der Kreisstraße 7054 im Kalender der Kreisstraßenmeisterei eingetragen.

„Die Vergabe ist abgeschlossen und der Auftrag vergeben“, sagt Michael Becker, bei dem die Fäden für Straßenbau und Unterhaltung zusammenlaufen. Da es keine Parallelverbindungen zwischen den Orten gibt, wird die offizielle Umleitung über Pritzwalk laufen, verrät Becker.

Der Ausbau zwischen den beiden Groß Pankower Ortsteilen und die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Vettin gehört zu der Ertüchtigung der ehemaligen Landesstraße 146, die der Landkreis 2017 übernommen hat. Bis 2020 sollen die gesamten 15,5 Kilometer zwischen Tüchen (B 107) und Seefeld ausgebaut werden. Mehrere Abschnitte sind schon fertiggestellt, zuletzt die Strecke zwischen Seefeld und der B 103.

Landkreis wartet auf Fördermittel

In diesem Jahr soll auch noch die Verbindung zwischen Kehrberg und Klein Woltersdorf in Angriff genommen werden, einen Termin kann Michael Becker aber noch nicht nennen: „Die Ausschreibung läuft.“

Zwei weitere Straßenbauprojekte sind im Bereich des Amtes Putlitz-Berge geplant. Die Kommune hat mit rund 75 Kilometern den größten Anteil am Kreisstraßennetz, daher liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Maßnahmen auf dem Norden des Landkreises, erklärt Becker.

Betroffen ist ein ein Kilometer langer Abschnitt der Kreisstraße 44 zwischen Berge und Neuhausen sowie ein Neubau der Brücke der Kreisstraße 22 in Mertensdorf. Letzteres ist ein aufwändiges Projekt, für das Becker mit einer Bauzeit von bis zu einem Jahr rechnet. Für beide Maßnahmen laufen die Anträge auf Fördermittel.

Bahn will Übergänge erneuern

Die vierte Baustelle wird in der Gemeinde Plattenburg eingerichtet, wo die Lücke auf der Kreisstraße 3 zwischen Zichtow und Bendelin geschlossen werden soll. Auch hierfür wartet der Landkreis auf die Übergabe des Fördermittelbescheides.

In Verantwortung der Bahn liegt die Erneuerung der Bahnübergänge in Giesensdorf (Stadt Pritzwalk), die schon 2016 abgeschlossen werden sollte, und Klein Gottschow (Gemeinde Groß Pankow). Letzterer soll laut Aussage der Bahn in diesem Jahr umgebaut werden.

Die milden Temperaturen der vergangenen Wochen hat die Kreisstraßenmeisterei genutzt, um von Winterdienst auf Straßenunterhaltung umzuschwenken. Die insgesamt 18 Straßenwärter haben sich nicht nur um 322 Kilometer an Kreisstraßen zu kümmern, sondern auch noch rund 20 000 Bäume sowie Hecken zu pflegen. „In dem Bereich haben wir einiges aufgeholt“, freut sich Michael Becker.

Inklusive Fördermittel sind im Haushalt des Landkreises sieben Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen eingestellt. Der Eigenanteil liegt bei 1,2 Millionen Euro.

Von Stephanie Fedders

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