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Perleberg Mehr Auszubildende in der Stadtverwaltung
Lokales Prignitz Perleberg Mehr Auszubildende in der Stadtverwaltung
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00:21 09.11.2018
Im Perleberger Rathaus soll schon bald ein Verwaltungsfachangestellter mehr eine Ausbildung genießen können. Quelle: Bernd Atzenroth
Perleberg

 Die Stadt Perleberg benötigt qualifiziertes und motiviertes Personal, wie sie selbst in einer aktuellen Beschlussvorlage argumentiert. Deshalb sei es nötig Nachwuchs zu gewinnen und möglichst langfristig zu binden. Aus diesem Grund plant die Stadtverwaltung ab kommenden Ausbildungsjahr zwei, anstatt einen Verwaltungsfachangestellten auszubilden.

„Es kommt bereits jetzt darauf an, die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes gerade in den bürgerorientierten Aufgabenbereichen sicherzustellen“, heißt es. Die Stadt will die Attraktivität als Ausbildungsstätte und Arbeitgeber steigern.

Mitarbeiter gehen in den Ruhestand

Bedarfsgerechte Ausbildung gebe zudem den Impuls für die Identifizierung mit der Stadt und sei die Basis für die weitergehende Entwicklung sowie Qualifizierung von Fach- und Führungskräften. Nach aktuellen Berechnungen gehen alleine in den Jahren zwischen 2022 und 2025 zehn Beschäftigte der Verwaltung in den Ruhestand.

Mit dem Vorhaben, den Stellenplan zu ändern, will sich die Stadtverwaltung auf die Situation vorbereiten. Das war auch der Tenor einer intensiven und langfristigen Untersuchung von März bis November des vergangenen Jahres, bei der es um die künftigen Strukturen der Verwaltung ging.

Beratung in den Ausschüssen

Dazu hat das Unternehmen „Kommunaltreuhand Deutschland“ Gespräche mit den Mitarbeitern geführt, eine Aufgabenerhebung aufgestellt, IT-Geschäftsprozesse betrachtet, eine Wirtschaftsanalyse durchgeführt und die einzelnen Stellen bewertet. So soll die zukünftige Entwicklung der Stadtverwaltung schon im Voraus vorhersehbar und planbar sein.

„Zwischen 2020 und 2030 werden uns altersbedingt in nur kurzer Zeit jede Menge Mitarbeiter verlassen“, blickte Hauptamtsleiter Axel Schmidt bei der Vorstellung der Ergebnisse voraus. Von den 180 Mitarbeitern betrifft das in etwa 80. Nun müssen die Stadtverordneten noch dem neuen Stellenplan zustimmen. Eine erste Beratung findet im Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Haushaltskontrolle am Dienstag, 13. November, um 18 Uhr im Rathaus statt.

Von Marcus J. Pfeiffer

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