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Perleberg Musik und Malerei im Schloss Wolfshagen
Lokales Prignitz Perleberg Musik und Malerei im Schloss Wolfshagen
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00:19 19.03.2019
Ute Safrin (links) und Karl Ernst Beierlein gestalten die aktuelle Ausstellung in Schloss Wolfshagen. Fotos (2): Quelle: Stephanie Fedders
Wolfshagen

Malerei, Musik und Menschen aus Ton. Moderne Kunst zog am Sonnabend wieder ein ins Schloss Wolfshagen und wird den Besuchern in den kommenden Wochen ein Kontrastprogramm zum historischen Ambiente und der beeindruckenden Porzellansammlung bieten.

Bernhard von Barsewisch erfreut über viele neue Besucher

Das wunderschöne Haus bietet genug Platz, damit sich Einrichtung und Dauerausstellung keinen Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit mit den kurzweiligen Gästen liefern müssen. So bat Fördervereins-Vorsitzender Bernhard von Barsewisch die Besucher der Vernissage in den Keller, wo die Bilder von Karl Ernst Beierlein und die Kleinplastiken von Ute Safrin die weißen Wände zieren. Von Barsewisch zeigte sich erfreut über „viele bisher noch nicht vertretenen Gesichter“ und kurz darauf erstaunt, dass Beierleins Kunstwerke nicht ganz dem Titel der Ausstellung entsprachen.

Karl Ernst Beierlein (rechts) diskutiert mit einer Besucherin über seine Bilder. Quelle: Stephanie Fedders

„Ich hatte gedacht, noch mehr Bilder vom Menschen zu sehen, aber die haben sie wohl geheim gehalten“, mutmaßte der Gastgeber. Lediglich das Porträt von Pianist Alfred Brendel erfüllte die Ankündigung. Ansonsten zeigte der Wahl-Berliner Beierlein Landschaft und Wolken. Letztere wirkten wie eine Momentaufnahme des Wetters vom Sonnabend, sind aber samt und sonders im Schwarzwald entstanden.

Lieder über Liebe und unerfüllte Träume

Die Prignitz war noch keine Inspiration für den gebürtigen Hessen, der bei seinen Motiven auf „das Spiel mit Zufälligkeiten“ setzt. Kein Zufall war der Einfall einer Besucherin, die eines der Werke an Gerhard Richter erinnerte. Es sah tatsächlich nach Richters Handschrift aus, Beierlein wies aber jegliche Nachahmer-Versuche von sich.

Gast aus der Schweiz: Sängerin Nikki Forova. Quelle: Stephanie Fedders

Ihren ganz eigenen Stil führte Nikki Forova im Obergeschoss am Klavier vor. Sie sang sehr gefühlvoll auf Englisch Lieder über die Liebe und unerfüllte Träume, mit der die gebürtige Ukrainerin, die heute in der Schweiz lebt, gerade durch Europa tourt.

Mit ihrer Stimme und den ungefilterten Tönen des Klaviers erfüllte sie mühelos den Saal, der ein paar Gäste mehr hätte aufnehmen können. Aber die, die gekommen waren, um einen abwechslungsreichen, kunstvoll gestalteten Nachmittag zu erleben, kamen voll auf ihre Kosten.

Zur nächsten Veranstaltung am 30. März kommen Talente aus den Kreismusikschulen der Region und geben ihr Debüt-Konzert. In der Kabinett-Ausstellung zeigt Christel Peglow passend zu Ostern „Kunst am Ei“.

Von Stephanie Fedders

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