Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Perleberg Nach Kriegsgrab an Bahnlinie gesucht
Lokales Prignitz Perleberg Nach Kriegsgrab an Bahnlinie gesucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 31.05.2018
An der Prignitz-Express-Strecke zwischen Perleberg und Wittenberge wurde nach dem Kriegsgrab gesucht. Quelle: Christian Schmettow
Perleberg

Nach einem Bürgerhinweis auf ein Kriegsgrab an der Bahnlinie zwischen Perleberg und Wittenberge hat es dort Sondierungsarbeiten und Grabungen gegeben. Dabei seien keine sterblichen Überreste gefunden worden, teilte am Montag der Landkreis Prignitz mit.

Es sei deshalb davon auszugehen, dass die dort vermutete Mutter mit ihren beiden Kindern an anderer Stelle beigesetzt worden sind. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren diese erschossen worden. Eine Aufschrift auf einem Stein sowie Unterlagen aus dem Archiv und Hinweise von älteren Bürgern hatten vermuten lassen, dass sich an der Bahnstrecke ein Kriegsgrab befindet.

Verlegung auf einen Friedhof der Stadt Perleberg geplant

Um für diese Kriegstoten eine dauerhaft gepflegte und würdige Begräbnisstätte zu schaffen, war eine Verlegung auf einen Friedhof der Stadt Perleberg geplant. Die Untersuchung vor Ort hatte ein Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Beisein von Vertretern der Stadt Perleberg, der Deutschen Bahn und des Landkreises Prignitz durchgeführt.

Von MAZonline

Die Einsatzzahlen sinken: Frank-André Radloff vom Polizeirevier Perleberg stellte die aktuelle Sicherheitssituation dar. Die hohe Aufklärungsrate ist das Prignitzer Markenzeichen.

28.05.2018

Der Gutachterausschuss des Landkreises hat den Grundstücksmarktbericht für 2017 beschlossen. Er gibt Orientierung für Haus- und Landbesitzer. Der Umsatz im Immobilienhandel ist demnach so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr.

28.05.2018

Der Sozialpass beim Kinder- und Tierparkfest in Perleberg ist in diesem Jahr zugelassen. Das beschlossen die Stadtverordneten nach einem Antrag von Die Linke. Doch es gab auch kritische Stimmen.

28.05.2018