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Perleberg Perleberger Verwaltung geht digitalen Weg
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00:22 07.12.2018
Die Stadtverwaltung von Perleberg führt ab sofort ein neues System zur digitalen Datenverarbeitung ein. Quelle: Stadt Perleberg
Perleberg

Die Einführungsphase hat begonnen. Die Stadtverwaltung von Perleberg führt ein neues System zur digitalen Datenverarbeitung ein. Zehn Monate soll es dauern bis alles auf die neuen Prozesse umgestellt ist, informiert Bürgermeisterin Annett Jura im Stadtparlament.

Vor vier Jahren entschied die Europäische Union einen digitalen Weg zu gehen. Nach vielen Schritten sind jetzt auch die Kommunen aufgefordert, die neue Rechtssprechung umzusetzen und bei sich in den Verwaltungen die Anpassungen einzuführen.

Umstellung kostet 80.000 Euro

Die Stadt sei damit in der Lage unter anderem Rechnungen, Vergabeverfahren, Akten und Posteingänge elektronisch zu verarbeiten, auszustellen oder in Auftrag zu geben. Das Vergabeverfahren kam im November zum Abschluss, das neue Programm steht bereit.

80.000 Euro kostet es die Stadt. Hinzu kommen jährliche Aufwendungen in Höhe von 10.000 Euro für Wartung, Anpassungen und Erneuerungen. „Da kommen wir nicht drum herum“, betonte Bürgermeisterin Annett Jura in der Stadtverordnetenversammlung.

Zukünftige Entwicklung der Stadt

Bei der Umsetzung richtete sich die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben an die Empfehlungen eines Gutachters. Von März bis November vergangenen Jahres liefen Untersuchungen bei der Stadt Perleberg, inwiefern die Verwaltung strukturiert, effizient und orientiert arbeitet.

Dazu hat das Unternehmen „Kommunaltreuhand Deutschland“ Gespräche mit den Mitarbeitern geführt, eine Aufgabenerhebung aufgestellt, IT-Geschäftsprozesse betrachtet, eine Wirtschaftsanalyse durchgeführt und die einzelnen Stellen bewertet. So soll die zukünftige Entwicklung der Stadtverwaltung schon im Voraus vorhersehbar und planbar sein.

Langfristige und aufwendige Untersuchung

Im Ergebnis der langfristigen und aufwendigen Untersuchung war auch die Digitalisierung erfasst und bemängelt worden. Mit dem neuen System scheint nun eine Lösung gefunden zu sein. Bis zum Abschluss der Einführungsphase sollen die internen Verfahren und Prozesse der Stadt angepasst und grundlegend modernisiert werden.

Von Marcus J. Pfeiffer

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