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Perleberg Quitzower Straße vor weiterem Ausbau
Lokales Prignitz Perleberg Quitzower Straße vor weiterem Ausbau
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00:27 01.09.2018
Die Quitzower Straße könnte etwas schmaler werden, so soll es in zwei Vorschlägen auf beiden Seiten einen Bürgersteig geben. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

„Mehr als Anlieger, aber weniger als eine Hauptverkehrsstraße“, schätzt Bauamtsleiter Hagen Boddin das Verkehrsaufkommen in der Quitzower Straße in Perleberg ein. Zwischen den Kreuzungen Grahl-/Lindenstraße und Dergenthiner /Hopfenstraße soll das Teilstück in einem dritten Bauabschnitt saniert werden.

Vom Henningshof bis zur Kreuzung Dergenthiner Straße/Hopfenstraße ist die Quitzower Straße bereits voll ausgebaut. Es fehlt der letzte Abschnitt. Dazu sind nun die ersten Planungen angelaufen, worüber Matthias Telschow vom Ingenieurbüro Strauch und Partner beim Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr am Dienstagabend berichtete.

Fahrbahnbreite etwas schmaler

„Es ist noch kein Entwurfsplan“, betont Boddin. Matthias Telschow erarbeitete drei mögliche Varianten, über die die Stadtverordneten ein ersten Votum im Ausschuss abgaben. Einen endgültigen Beschluss dazu werde es laut Bauamtsleiter nicht vor der Sitzungskette im November geben.

Die Fahrbahnbreite der Quitzower Straße ist mit 5,50 Meter vorgesehen. Das ist zwar etwas schmaler als momentan, allerdings sind auch in zwei Varianten Fuß- und Radwege – im Gegensatz zum jetzigen Zustand – auf beiden Fahrbahnseiten vorgesehen. „Die Breite der Fahrbahn ist das mögliche Minimum. Lkw passen aber ohne Probleme mit gegenseitiger Rücksicht aneinander vorbei“, so der Ingenieur.

Die Verkehrsinsel an der Kreuzung Grahlstraße/Lindenstraße soll an eine andere Stelle kommen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

In allen drei Vorschlägen sind jeweils zwei Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Die Gehwege sind zwischen 1,80 und 2,30 Meter breit. „Fahrradfahrer dürfen dort dann auch fahren“, informiert Matthias Telschow.

Zwei überregionale Fahrradwege führen genau dort entlang – die Tour Brandenburg und die Radtour durch historische Stadtkerne. Daher gebe es die Regelung „Gehweg für Radfahrer frei“. So ist es in allen drei Varianten festgelegt. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen kaum. Die Entscheidung liegt bei dem Verlauf der Gehwege.

Baukosten liegen bei bis zu 711.000 Euro

Im ersten Vorschlag trennen Bäume auf Höhe des Festplatzes den Gehweg von der Straße, in der zweiten Variante verläuft der Bürgersteig direkt an der Straße und im dritten Plan fällt er auf der Seite des Festplatzes ganz weg. Noch nicht klar ist auch, wo genau die Verkehrsinseln hin sollen. Auf der einen Seite soll sie sich genau auf Höhe der Ein- und Ausfahrt der Lieferanten für den Edeka befinden.

An der Kreuzung Dergenthiner Straße/Hopfenstraße kann die Querungshilfe entweder auf der nördlichen oder südlichen Seite eingeplant werden. „Das ist auch alles eine Kostenfrage“, meint Matthias Telschow. Die momentanen Preisabschätzungen liegen für die gesamten Baumaßnahmen zwischen 572.000 und 711.000 Euro. „Im Baugewerbe ist allgemein eine hohe Preissteigerung zu verzeichnen.“

Mit dem Ausbau der Quitzower Straße soll die Sicht auf die Kreuzung Dergenthiner Straße/Hopfenstraße besser werden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Gleichzeitig könne mit den Baumaßnahmen in der Quitzower Straße der Ausbau der Rohrleitungen für die Regenentwässerung erweitert werden. Das ist bisher nur bis zur Kreuzung Grahlstraße/Lindenstraße erfolgt. „Die Entwässerung diene aber nur dem Straßenwasser, nicht der privaten Haushalte“, betont Telschow.

Die Vertreter des Stadtparlaments gaben ein Votum für die erste Variante ab, mit einem Gehweg auf beiden Seiten und zwei Verkehrsinseln. Mit der Querungshilfe an der Kreuzung Dergenthiner Straße/Hopfenstraße könne gleichzeitig die dortige Unfallgefahr minimiert werden, ist sich der Bauamtsleiter sicher. Mit der neuen Verkehrsführung könne dann auch die Sicht auf die Kreuzung verbessert werden.

Von Marcus J. Pfeiffer

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