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Perleberg Der Sanierung steht nichts mehr im Weg
Lokales Prignitz Perleberg Der Sanierung steht nichts mehr im Weg
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00:37 31.05.2018
Das Bestandsgebäude auf dem Jahnsportplatz in Perleberg soll saniert werden. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Es gibt mehr Geld als zunächst angenommen. Das kommunale Infrastrukturprogramm (KIP) stellt zusätzliche Mittel unter anderem für die Förderung von Sportstätten bereit.

65 000 Euro kann dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Perleberg zur Sanierung des dortigen Bestandsgebäudes zugute kommen. Das ist der Gesamtbetrag der der Prignitz aus den zusätzlichen Mitteln des Förderprogrammes zugestanden wird.

Schnelle Entscheidung

Der Verein SSV Einheit Perleberg hat mit Einvernehmen der Stadt Perleberg einen Vorantrag gestellt. Der Landessportbund Brandenburg befürwortet laut einer Mitteilung das Vorhaben. Er hat den Förderbetrag in Aussicht gestellt.

Bis Ende des Monats muss nun im Eilverfahren der Antrag konkretisiert und mit einigen Unterlagen komplettiert werden. Um den Termin halten zu können, hat die Stadt als Eigentümer des Sportparks Planungsbüros direkt mit der Erarbeitung der Unterlagen beauftragt.

Letzte Möglichkeit

Die Stadt sei sehr daran interessiert, eine Förderung für das sanierungsbedürftige Bestandsgebäude zu erhalten. Dieser Antrag über den Sportverein stellt zurzeit die einzige Fördermöglichkeit zur Sanierung des Gebäudes dar.

Daher sollte laut der Stadtverwaltung unbedingt der Folgeantrag gestellt werden, um die 65 000 Euro an Fördermittel zu den bisher angenommenen Gesamtkosten in Höhe von rund 314 000 Euro zur Sanierung zu nutzen. Der Bedarf an Eigenmitteln beträgt demnach etwa 250 000 Euro.

Stadtverordnete stimmen dafür

Um den Finanzierungsnachweis für den Antrag beifügen zu können, war dringend ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung notwendig, welcher die Bereitstellung der Mittel für die Eigenfinanzierung beinhaltet. Alle Stadtverordneten stimmten für die Bereitstellung.

Die Finanzierung soll über die Haushalte 2018 und 2019 stattfinden. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass für dieses Vorhaben bereits in diesem Jahr die Planung und ein paar wenige vorbereitende Maßnahmen angeschoben werden können. Dafür ist ein Betrag von rund 20 000 Euro vorgesehen. Der Restbetrag von etwa 229 000 Euro wird über den Finanzhaushalt des folgenden Jahres bereitgestellt.

Gebäude im sanierungswürdigem Zustand

Das Gebäude sei in einem sehr sanierungswürdigem Zustand. Das betrifft sowohl energetische Arbeiten als auch die Erneuerung der Sanitäranlagen mit den weiteren dazu erforderlichen Gewerken.

So werden demnach Türen und Fenster, die Duschen und Toi­letten sowie Maurer-, Putz-, Fliesen- und Malerarbeiten in Angriff genommen. Da die Planungen gerade erst in den Startlöchern stehen, konnten weitere terminliche Daten noch nicht bekannt gegeben werden.

Von Marcus J. Pfeiffer

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