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Perleberg Sieben Wahlvorschläge mit 64 Kandidaten
Lokales Prignitz Perleberg Sieben Wahlvorschläge mit 64 Kandidaten
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01:16 28.03.2019
Am 26. Mai entscheiden alle stimmberechtigten Einwohner, welche Stadtverordnete neu ins Perleberger Stadtparlament im Rathaus einziehen. Quelle: Atzenroth
Perleberg

Insgesamt 64 Bewerber kandidieren für das Perleberger Stadtparlament. Sieben Wahlvorschläge sind pünktlich bis zum Ablauf der Meldefrist in der vergangenen Woche, bei Perlebergs Wahlleiterin Ilona Raatz eingegangen und schließlich vom städtischen Wahlausschuss am Montag für zulässig erklärt worden.

Auf dem Wahlzettel für die Kommunalwahlen am 26. Mai werden nach Angaben von Ilona Raatz folgende Parteien, Listen und Wählergruppen zu finden sein, und zwar in dieser Reihenfolge: CDU, SPD, Die Linke, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, die Wählergruppe „Perleberger Stadtwächter“ und BVB/Freie Wähler Prignitz.

CDU, SPD und Linke mit großen Listen

Die Christlich-Demokrtische Union (CDU) geht mit zwölf Kandidaten ins Rennen. Den Spitzenplatz auf der Liste nimmt fast schon gewohnt Rainer Pickert ein.

Die SPD bietet sogar gleich 13 Kandidatinnen und Kandidaten für das Stadtparlament auf. Auf dem Spitzenplatz der SPD-Liste kandidiert hier erstmals Nicole Bahr, gefolgt von Wolfgang Schulz. Aufgestellt ist für die Sozialdemokraten auch Frank Döring. Er war bis vor kurzem Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, aber als Vertreter der Linken, ist aber inzwischen von diesem Posten zurück- und bei der Linken ausgetreten.

Sieben FDP-Bewerber, fünf für die Grünen

13 Bewerberinnen und Bewerber bieten auch die Linken auf. Angeführt wird die Liste von Thomas Domres als Spitzenkandidat. Der Prignitzer Kreisvorsitzende will im Herbst auch wieder für den Landtag kandidieren. Auf den nächsten Plätzen folgen Sabine Ott, Christine Henning, und Dirk Rumpel.

Sieben Bewerber stark ist die Liste der Freien Demokraten. Den Spitzenplatz nimmt auch hier mit Joachim Ritter ein alter Bekannter ein.

Mit fünf Bewerbern wird das Bündnis 90/Die Grünen bei der Wahl am 26. Mai auf dem Wahlzettel am geringsten vertreten sein. Ihre Spitzenkandidatin heißt Martina Jellinek.

„Stadtwächter“ sammelten ausreichend Unterschriften

Die neue Wählergruppe „Perleberger Stadtwächter“, angeführt vom ehemaligen Bürgermeister Fred Fischer auf Listenplatz eins, tritt erstmals an. Auf den nächsten Plätzen dieser neuen Liste folgen Jens Nering und Kathrin Schmidt. Insgesamt acht Bewerber zählt der beim Wahlausschuss eingereichte Listenvorschlag.

Im Vorfeld musste die Wählergruppe mindestens 20 Unterschriften für sich sammeln, so besagen es die gesetzlichen Regeln. Dazu lag für etwa zwei Wochen eine Liste im städtischen Ordnungsamt aus. Mit 54 Unterschriften konnten die „Perleberger Stadtwächter“ die Unterschriften um fast das dreifache übertreffen.

Freie Wähler schließen sich BVB-Landesverband an

Neu mit dabei ist auch die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegung (BVB)/Freie Wähler. Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten mit Maik Tesch an der Spitze, der ebenfalls für den Landtag kandidiert, gehören keinem Kreis- oder Ortsverband an. Sie haben sich dem BVB-Landesverband angeschlossen, wie Wahlleiterin Ilona Raatz erklärte. Für die Listenvereinigung stimmte der Wahlausschuss separat ab – positiv für die Bewerber.

Die Mitglieder des Wahlausschusses hatten keine weiteren Beanstandungen und konnten die Prüfung der Wahlvorschläge somit positiv abschließen. „Im Verfahren gab es nur ein paar kleine formelle Fehler, die noch vor Fristende behoben werden konnten“, teilte Ilona Raatz mit.

Von Marcus J. Pfeiffer und Bernd Atzenroth

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