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Perleberger Wache bekommt Parkplatz

Besondere Anforderungen für Einsatzkräfte Perleberger Wache bekommt Parkplatz

Wenn Alarm ausgelöst wird, muss es schnell gehen. Bislang stehen den Kameraden an der Perleberger Feuerwache nicht ausreichend Parkflächen zur Verfügung. Die Unfallkassen stellen zudem besondere Anforderungen, wie der Parkraum für Einsatzkräfte gestaltet sein muss.

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Auf dieser Fläche entsteht Parkraum für die Einsatzkräfte.

Quelle: Beeskow

Perleberg. An der Feuerwache in Perleberg wird ein neuer Parkplatz gebaut. Darüber informierte Bürgermeisterin Annett Jura die Mitglieder des Hauptausschusses. Bereits seit 2011 besteht die Absicht, auf dem Gelände neben der sich an der Feldstraße befindlichen Wache für die Einsatzkräfte ausreichend Parkraum zu schaffen. Bisher stehen an der Franz-Grunick-Straße lediglich neun Abstellplätze für Pkw zur Verfügung, die überdies für die heutigen Fahrzeuge zu klein sind.

Bei einer Alarmierung eilen im Durchschnitt zwischen 12 bis 15 Kameraden zur Wache, ihre privaten Fahrzeuge müssen sie im öffentlichen Raum abstellen. Das Einparken erfolgt dabei unter starkem Zeitdruck. „Die derzeitige Parkplatzsituation ist unzureichend“, sagte die Bürgermeisterin. Dies gilt insbesondere auch für die Anforderungen der Feuerwehr- und Gemeindeunfallkassen, die für Parkflächen an Feuerwehren bestimmte Forderungen stellen. Neben größeren Stellflächen ist auch einen Beleuchtung mit mindestens 20 Lux erforderlich. Die Zuwegungen müssen ebenerdig sein, um ein Stolpern oder Umknicken zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass sich die Laufwege der Einsatzkräfte und die Fahrwege der Fahrzeuge sich nicht kreuzen dürfen.

Wie Bauamtsleiter Hagen Boddin erklärte, ist der Bauantrag im Feburar eingereicht worden. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Bei dem Bauvorhaben geht es nicht allein, um die Schaffung von Parkflächen. Unterirdische Tanks müssen abgebrochen und entsorgt werden und ein Leichtflüssigkeitsabscheider ist zu erneuern. Auch müssen befestigte Wege angelegt werden.

Das Gelände an der Franz-Grunick-Straße wird zudem einen neuen Zaum bekommen. Bereits im April 2014 war auf der Fläche ein baufälliges Nebengebäude abgerissen worden.

Künftig sollen der Hof auch als Ausfahrt für drei Einsatzfahrzeuge genutzt werden können. Einzelheiten des Vorhabens werden am 7. April in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt.

Von Michael Beeskow

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