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Perleberger Schüler räumen ab

Schule ohne Rassismus Perleberger Schüler räumen ab

Das Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasium hat beim Landeswettbewerb „Fair bringt mehr“ den ersten Platz belegt. Die Arbeit der Aktionsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat die Jury überzeugt. Besonders begeistert waren die Juroren vom Jugendkonzert, dass die Schüler im vergangenen Jahr organisierten.

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Die Schüler nach der Preisverleihung in Potsdam.

Quelle: Privat

Perleberg. Überwältigt kehrte die Schülergruppe am späten Dienstagabend aus Potsdam zurück. Beim landesweiten Wettbewerb „Fair bringt mehr“ holte die Aktionsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Gottfried-Arnold-Gymnasium den ersten Preis.

Aber davon ahnten die Perleberger Schüler noch nichts, als sie sich auf den Weg nach Potsdam machten, wie Lukas Arnold am Mittwoch berichtete. „Wir hatten uns beworben und uns über die Einladung nach Potsdam gefreut.“ Eigentlich wussten sie nur, dass sie unter den eingereichten Projekte für eine Nominierung ausgewählt wurden. „Erst während der Veranstaltung kriegen wir mit, dass wir vielleicht auch einen Preis bekommen.“ Dennoch, die Überraschung war riesig, als Moderatorin Klara Himmel den ersten Preis für die Perleberger in der Kategorie „Weiterführende Schulen“ verkündete und ein riesiger Applaus über sie hereinbrach.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von einem Jugendkonzert, das die Aktionsgruppe im vergangenen Jahr am 16. Juni in Perleberg organisiert hatte. Es ging nicht nur um Musik, sondern auch um ein Zeichen gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An Infoständen klärten die Schüler zu diesen Themen auf. Auch an der Gegendemonstration zu einem Aufmarsch von Neonazis in Wittenberge am 5. April 2014 hatte sich die Aktionsgruppe beteiligt, ebenso an den Vorbereitungen zur Gegendemonstration. Die Jury honorierte: „So werden Konfliktfähigkeit und Toleranz unter dem Blickpunkt, dass die Herkunft, das Aussehen oder Auftreten eines Menschen nicht zu seiner Ausgrenzung führen darf, geübt und trainiert.“ In der Aktionsgruppe arbeiten zehn Schüler mit – darunter auch zwei aus der Perleberger Oberschule. Lukas Arnold meinte, noch stehe nicht fest, was mit dem Preisgeld von 2500 Euro geschehen solle. „Vielleicht organisieren wir wieder ein Konzert.“

Den Wettbewerb „Fair bringt mehr“ lobten die Volks- und Raiffeisenbanken Brandenburgs bereits zum achten Mal aus.

Von Michael Beeskow

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