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Prignitz Pfarrerin für zehn Jahre im Amt
Lokales Prignitz Pfarrerin für zehn Jahre im Amt
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02:15 25.05.2017
Verena Mittermaier (l.) im Einführungsgottesdienst. Neben ihr Superintendentin Eva-Maria Menard. Quelle: K. Beck
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Perleberg

Seit März stand es fest – eindeutig war die Wahl ausgefallen – Verena Mittermaier, die seit 1. April vergangenen Jahres in Perleberg als Pastorin im Entsendungsdienst arbeitete, ist nun offiziell für zehn Jahre für die zweite Perleberger Pfarrstelle verpflichtet. In einem feierlichen Gottesdienst ist sie am Sonntag in ihr Amt eingeführt worden. Schon beim feierlichen Einzug neben Superintendentin Eva-Maria Menard war der jungen Theologin die Freude darüber im Gesicht abzulesen.

Die 43-jährige Geistliche ist gebürtige Baden-Württembergerin. Nach ihrem Theologiestudium blieb die ehemalige Nürtingerin in Berlin, war als Geschäftsführerin der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl sowie in einem Sonderpfarramt im Diakonischen Amt tätig und absolvierte dann ihr Vikariat in einer Gemeinde in Köpenick. Aus dieser Zeit stammten auch die beiden „Weggefährten“, die die Pastorin in verschiedenen Projekten kennenlernte und die bei der Einsetzung der neuen Pfarrerin zugegen waren: Hugues Libbrecht aus Belgien und Pfarrer Bernhard Fricke aus Potsdam. Beim Sege zugegen waren auch Pfarrerin Anna Trapp aus Bad Wilsnack und der Perleberger Pfarrer Valentin Kwaschek.

In ihrer Predigt sprach die neu eingesetzte Pfarrerin dann vom „Garten Eden“. „Wir kommen uns hier ein bisschen vor wie im Paradies“ – und damit meinte die Geistliche das schöne Perleberg mit nicht zuletzt dem idyllisch an der Stepenitz gelegenem Pfarrgarten; sah aber auch darüber hinaus, um an die Not anderer zu gemahnen: „Hier lässt es sich gut an, wir müssen aber auch an die bedrohten Paradiese denken. Und so haben wir bei der letzten Gemeindekirchenratssitzung schon über eine Notasyl-Stelle in Perleberg beraten!“

Von Kerstin Beck

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