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Photovoltaik in der Kiesgrube

Görike Photovoltaik in der Kiesgrube

Die Firma Max Solar aus Traunstein plant eine 8-Millionen-Euro Investition in der ehemaligen Göriker Kiesgrube. Sie will dort 35 000 Solarmodule aufstellen und eine Fläche von acht Hektar damit überdachen. Für die Einwohner ist eine Info-Veranstaltung geplant.

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Thomas Hager erklärte das Vorhaben.

Quelle: Sandra Bels

Görike. In der alten Göriker Kiesgrube südlich des Ortes soll ein Photovoltaik-Feld entstehen. Der Investor, die Firma Max Solar aus Traunstein, plant dort ab Ende des Jahres 35 000 Module mit den Abmessungen 1,60 mal einen Meter aufzustellen. Damit würde eine Fläche von etwa acht Hektar überdacht werden, so Projektentwickler Thomas Hager von Max Solar. Die Investition beläuft sich auf etwa acht Millionen Euro.

Hager stellte die Pläne bei der Gemeindevertretersitzung in Gumtow vor. Die Module könnten auch im Winter aufgebaut werden, weil die Aufständerung in den Boden gerammt wird. Es sind keine Versiegelungen geplant. Verhandeln will der Projektentwickler indes noch mit dem Energieversorger über den zunächst zugewiesenen Einspeisepunkt. Es ist die 110-kV-Leitung in drei Kilometern Entfernung. Das könne noch optimiert werden, ist sich Hager sicher.

Die Pläne sollen im April ausgelegt werden

„Derzeit sind wir noch am Anfang der Bauleitplanung“, sagt er. Das Unternehmen bereite die Unterlagen dafür vor. Hager rechnet damit, dass die Pläne Anfang April vier Wochen lang öffentlich ausgelegt werden. Das Vorhaben hatte er bereits bei der Hauptausschusssitzung in Gumtow vorgestellt. Zudem gab es eine Informationsveranstaltung am 14. Februar mit der Beteiligung von Naturschutz, Abfallwirtschaft und der Landesplanung. Sie fand laut Hager in Kyritz statt.

Max Solar plant, die Module auf einer Fläche von 16 Hektar aufzustellen. Die sogenannte Umgriffsfläche sei 30 Hektar groß, so Hager. Das Land habe man sich bereits über Pachtverträge gesichert. Über einen Immobilienmakler war das Unternehmen auf die frühere Kiesgrube gestoßen. Weitere Anlagen hat Max Solar in der Prignitz und in Ostprignitz-Ruppin nicht. Das nächste Photovoltaikfeld des Unternehmens befindet sich in Neubrandenburg.

Die Bildung einer Bürger-Energiegenossenschaft ist möglich

Als nächstes sollen die Bewohner von Görike innerhalb einer Abendveranstaltung über die Pläne informiert werden. „Wir sind offen für die Bildung einer Bürger-Energiegenossenschaft“, so Hager. Das heißt, Bürger können sich an den Photovoltaikanlagen beteiligen. Allerdings müsste diese Energiegenossenschaft von den Görikern gegründet werden. Beteiligungen seien schon ab 500 und 1000 Euro möglich sagte Hager gegenüber MAZ. Wie das funktioniert, soll bei der Informationsveranstaltung erklärt werden.

Von Sandra Bels

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