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Plakat, Protest und Petitionen

Halenbeck-Rohlsdorfer machen für Straßenbau mobil Plakat, Protest und Petitionen

Wer die Landesstraße zwischen Freyenstein und Pritzwalk regelmäßig fährt, der kennt die Problemzonen bereits. In Halenbeck müssen Pkw halb im Straßengraben fahren, damit sie nicht über die Mittelwölbung der Fahrbahn schrammen, so manche Bodenwelle gerät fast zur Sprungschanze für Pkws.

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Quelle: MAZ

Brügge. Bei Regen sammeln sich in Rohlsdorf auch nach einer notdürftigen Reparatur riesige Pfützen auf der Straße, in Sadenbeck ist die Straße inzwischen so schmal zusammengebröckelt, dass kaum noch zwei Autos aneinander vorbeikommen. "Und auf der Straße in Richtung Brügge wollen selbst die Fahrer von landwirtschaftlichen Maschinen nicht mehr die Landstraße benutzen, sondern fahren lieber über die Straßen, die die Anlieger finanziert haben", sagt Volker Sips, "die sind nun natürlich sauer."

Er gehört zu der Runde von Bürgern, die für eine Sanierung der beiden Landesstraßen mobil machen wollen. "Die Einkommen sind hier ohnehin nicht so hoch", sagt die Halenbeckerin Astrid Eggert, "und dann fahren sich die Leute noch auf dem Weg zur Arbeit ihre Autos kaputt." Dabei stoßen die Initiativler nicht unbedingt auf offene Ohren. "Jan Redmann hatte eine kleine Anfrage im Landtag gestellt", sagt Ortsbürgermeisterin Eggert: "Allerdings mit wenig Erfolg."

Denn die beiden Landstraßen gehören zum sogenannten "Grünen Netz": Und für die ist ‒ zumindest auf absehbare Zukunft ‒ keine Sanierung, sondern nur das Flicken von Fehlstellen vorgesehen. "Das Land soll seine Prioritätenliste überprüfen, denn so werden auch alle anderen Investitionen behindert", meint Eggert: "Gehwegsanierung ist erst sinnvoll, wenn die Straße gemacht ist." Verärgert sind die Bürger rund um die Ortsbürgermeisterin vor allem über eins: "Für den Flughafen Berlin-Brandenburg wird so viel Geld zum Fenster rausgeworfen. Und für die eigenen Leute ist keins mehr da." Vorläufig wollen die Bürger mit Plakaten protestieren. Weitere Aktionen sind vorstellbar: Vom Straßenfest bis zur Petition.

Von Claudia Bihler

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