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Planer halten an Projekt für Bergstraße fest

Rewe stellt Konzept für Vollversorger-Markt in Pritzwalk vor Planer halten an Projekt für Bergstraße fest

Die Botschaft, die Projektentwicklerin Evelin Krafack am Dienstag den Mitgliedern des Pritzwalker Stadtentwicklungsausschusses übermittelte, kann kurz gefasst werden: „Als Eigentümer der Fläche an der Bergstraße halten wir weiterhin an unserem Projekt fest.“ Sie will nun endlich mit dem Bau beginnen können.

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Der Entwurf für den Rewe- und Drogeriemarkt.

Quelle: Privat

Pritzwalk. Unabhängig davon, ob die Agentur für Arbeit einziehe oder nicht, betont sie: „Bisher haben wir weder eine Absage noch eine Zusage vom Amt.“

Ein Rückblick: Schon im September 2012 stellte Krafack für das Grundstück des ehemaligen Henwi-Kaufhauses ihr Projekt vor: Neben einem innenstadtnahen Lebensmittel-Markt wollten die Investoren auf dem Gelände auch Büroräume für die Arbeitsagentur schaffen. Im Dezember sagte dann die Chefin der Neuruppiner Agentur für Arbeit, Cornelie Schlegel: „Nach heutigem Stand werden wir nicht in einen Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Henwi-Kaufhauses in Pritzwalk einziehen. Wenn alle Kosten- und Nutzen-Aspekte eines Umzuges aus unseren heutigen Räumen im ehemaligen Finanzamt betrachtet werden, dürfen die Kosten später nicht höher als die jetzigen sein.“ Thomas Puth, Leiter des ebenfalls in den Planungen vorgesehenen Jobcenter Prignitz sagte gegenüber der MAZ, dass er aus der Zeitung erfahren habe, dass seine Behörde berücksichtigt worden sei: „Von unserer Seite hatte es nie eine Zusage gegeben, dass wir von unserem jetzigen Standort auf den des ehemaligen Henwi-Kaufhauses ziehen würden.“

Nunmehr ein dreiviertel Jahr später wirkt Evelin Krafack entschlossen: „Wir wollen endlich bauen.“ Die Stadtverordneten mögen bitte einen Aufstellungsbeschluss für die Baumaßnahme fassen, die 2012 positiv aufgenommen worden sei, forderte sie. Die Planung soll berücksichtigen, dass bei einem erneuten Interesse der Agenturen aufgestockt werden könne, aber auch ein eingeschossiger Bau möglich sei.

Eine Vertreterin der Rewe-Lebensmittelkette hatte sie zur Präsentation im Ausschuss gleich mitgebracht: Marion Anton stellte ihr Konzept für einen „echten Vollversorger“ und „Frequenzbringer“ für die Innenstadt vor. Ein Sortiment mit 15 000 Artikeln sei vorgesehen, ein Bäcker, der zu den Rewe-Öffnungszeiten bis 22 Uhr passen würde und in dessen Vorraum ein Sitzbereich eingerichtet sei, ein umfassendes und stetig durch Bedampfung frisch gehaltenes Obst- und Gemüsesortiment, Arbeitsplätze für 20 bis 25 Personen. Der Markt soll – wie ein Pilotmarkt in Mecklenburg – mittels Regenwassernutzung, Wärmerückgewinnung, Erdwärme und Fotovoltaik als sogenanntes Green-Building errichtet werden und so im Wesentlichen ohne Energiezufuhr von außen auskommen. Rewe will sich zudem für die Ansiedelung eines Drogeriemarktes einsetzen.

Der Ausschussvorsitzende Michael Ballenthin verwies auf die ersten und positiven Aussagen der Stadtverordneten im vergangenen Jahr. Nach kurzer Diskussion der Ausschussmitglieder war dann auch die Empfehlung klar: Die Stadtverordneten sollen für das Pritzwalker „Tor zur Innenstadt“ einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen.

Von Claudia Bihler

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