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Prignitz Platz für Gerätehaus in Demerthin gefunden
Lokales Prignitz Platz für Gerätehaus in Demerthin gefunden
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00:33 15.10.2015
Hier soll das Demerthiner Gerätehaus demnächst stehen. Quelle: Sandra Bels
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Demerthin

Das Warten hat für die Demerthiner Feuerwehr noch kein Ende. Das neue Gerätehaus wird in diesem Jahr nicht mehr aufgestellt. Das war von Hauptamtsleiter Detlef Störing nach der Gemeindevertretersitzung zu erfahren. Eigentlich sollte über den Bau des Feuerwehrgerätehauses nicht öffentlich beraten werden. Jedoch hatte die Bürgerfraktion beantragt, das Thema in den öffentlichen Teil zu nehmen. Es ging um den Standort. Geplant war, das Gerätehaus in der Lindenallee auf einem gemeindeeigenen Grundstück aufzustellen. Ein neuer Standort muss her, weil das neue Fahrzeug für die Wehr zu groß für das alte Gerätehaus ist.

Anfang September schien alles perfekt zu sein. Die Feuerwehr war einverstanden, Kostenangebote für eine Halle aus Fertigteilen wurden eingeholt. Bei der Gemeindevertretersitzung änderte sich dann aber alles.

Bürgermeister Stefan Freimark und das Bauamt der Gemeindeverwaltung hatten vorgeschlagen, für 30 000 Euro die alte Brennerei hinter dem Schloss zum Gerätehaus umzubauen. „Die Ortswehr war jedoch dagegen“, so Mario Ungewiß, Vorsitzender der Bürgerfraktion. Er sagt, dass selbst Gemeindebrandmeister Bodo Schulz gegen diese Pläne stimmte, da nach seiner Schätzung für das Herrichten der Brennerei mehr als 100 000 Euro notwendig wären. Zudem würden Aufstellflächen vor dem Haus fehlen und es sei selbst nicht breit genug. Die Lindenallee als künftiger Standort sei laut Ungewiß verworfen worden, weil der Platz nicht ausreiche, Versorgungsleitungen auf dem Gelände liegen und die Einfahrt beziehungsweise Ausfahrt an der Bundesstraße 5 schlecht einzusehen sei.

Ungeeignet als künftiger Standort für die Demerthiner Feuerwehr: die alte Brennerei hinter dem Renaissanceschloss. Quelle: Sandra Bels

Die Verwaltung war bei der Suche nach einer Alternative auf die alte Brennerei gestoßen. „Die Brennerei wurde favorisiert, weil man die leer stehende Garage nutzen wollte“, so Hauptamtsleiter Detlef Störing. Er lehnte das Vorhaben ab, weil es zu teuer ist.

Eine weitere Alternative war ein Grundstück in der Wilhelm-Pieck-Straße, das die Gemeinde durch einen Flächentausch erwerben würde. Die Gemeindevertreter entschieden sich daraufhin für diese Variante. Sie legten zudem fest, dass Angebote für ein Haus aus Betonfertigteilen und in Stein-auf-Stein-Bauweise eingeholt werden sollen. Eine Kostengrenze wurde nicht gezogen, so Störing. Jedoch soll das günstigste Angebot verwirklicht werden. Für illusorisch hält er es, dass noch in diesem Jahr gebaut wird. Da dann das neue Auto früher da ist als die Garage, muss der Wagen wohl provisorisch doch erst in der alten Brennerei untergestellt werden.

Von Sandra Bels

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