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Prignitz Platz für Wachstum
Lokales Prignitz Platz für Wachstum
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09:58 22.10.2013
Am Dienstag wurde die Tragschicht der Gewerbegebietsstraße aufgebracht. Quelle: Ulrich Fischer
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Karstädt

Das neue Areal für Unternehmensansiedlungen ist 4,3 Hektar groß. Es handelt sich um eine Erweiterung des 17 Hektar großen Gewerbegebietes Karstädt/Postlin, das so gut wie ausgelastet ist. Zwölf Firmen hatten sich dort angesiedelt - von Metall- und Fahrzeugbau bis zu Handel und Dienstleistungen.

Die technische Erschließung der neuen Gewerbefläche ist, wie vom Bauamtsleiter erläutert wurde, bereits abgeschlossen. Elektro- sowie Wasser- und Abwasserleitungen sind verlegt, ebenso Kabel für die moderne elektronische Kommunikation. "Wir liegen voll im Zeitplan", sagte Bernd Lüdke, "sodass die Arbeiten Ende Oktober abgeschlossen werden können."

Bereits im Sommer wurde der Knotenpunkt B5/Dachziegelwerk/Gewerbegebietsstraße beidseitig mit Linksabbiegerspuren ausgestattet. Jetzt geht es laut Lüdke nur noch darum, die Planstraße in dem neuen Areal fertigzustellen. Am Dienstag konnte die Asphalttragschicht eingebaut werden, für heute ist vorgesehen, die Deckschicht aufzubringen.

"Auch der Kostenplan wurde eingehalten", betonte Wirtschaftsförderer Wolfgang Fritze, der auf die Schlussabrechnung der Baufirmen wartet. Rund 1,1Millionen Gesamtbaukosten stehen an. Als Teil des Regionalen Wachstumskerns Prignitz bekommt die Gemeinde für das Schlüsselprojekt jedoch eine sehr hohe finanzielle Förderung: 760 000 Euro.

Fritze: "Für die Gemeinde bleibt immer noch ein Anteil von rund 300000 Euro. Das ist eine Menge Geld für die Kommune, doch die Gemeindevertreter entschlossen sich zu dem Schritt, weil es eine Investition in künftiges Wachstum ist. Von neuen Firmen erhofft man sich ja nicht nur mehr Gewerbesteuern, sondern auch neue Arbeitsplätze, mehr Kaufkraft und eine Aufwertung der Region."

Wolfgang Fritze und Bürgermeister Udo Staeck sind schon seit Monaten in Norddeutschland aktiv, um Investoren auf das neue Gewerbeareal aufmerksam zu machen. Zudem nutze man die Marketingaktivitäten des Regionalen Wachstumskerns, der beispielsweise Anfang Oktober auf der Immobilienmesse Expo Real in München für die Wirtschaftsregion Prignitz warb, so Fritze.

Bauamtsleiter Lüdke fügte hinzu, dass die Gemeinde auch ansonsten jährlich viel investiere, um den Standort Karstadt ebenso als Wohnort attraktiver zu machen. So flossen jetzt rund 200 000 Euro in die kommunale Kita - für neue Bäder, Fußböden, Komplettrenovierung und anderes. Rund 350000 Euro kostete die Sanierung des Mehrzweckgebäudes für Sportplatz und Freibad.

Von Ulrich Fischer

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