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Polizei setzt auf Kontrollen

Pritzwalk Polizei setzt auf Kontrollen

Die Zahl der Wildunfälle in der Prignitz hat laut Polizei zugenommen. Bis Ende Mai hat es allein in diesem Jahr 418 Zusammenstöße mit Tieren gegen. Deshalb kontrollieren die Ordnungshüter jetzt die Geschwindigkeit an neuralgischen Punkten. Sie nehmen sich dazu auch Experten mit, die mit den Autofahrern sprechen sollen.

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Quelle: Fotolia

Pritzwalk. „Lieber langsam als Wild“ – das ist das Motto der Polizei in der kommenden Woche. Die Ordnungshüter vom 8. bis zum 14. August in der Prignitz intensiver als sonst die Geschwindigkeit auf den Straßen. Hintergrund sind weiterhin steigende Wildunfallzahlen.

Mit Stand Mai 2016 wurden seit Januar in der Prignitz 418 Verkehrsunfälle registriert, an denen auch wilde Tiere beteiligt waren. Der Anteil an den „Außerortsunfällen“ beträgt 79,46 Prozent und liegt somit um 9,3 % höher als im Gesamtzeitraum 2015.

Ein kausaler Zusammenhang zur Unfallursache „Geschwindigkeit“ ist nach wie vor kennzeichnend. Oftmals werden Gefahrenzeichen ignoriert und die Geschwindigkeit nicht den Gegebenheiten angepasst.

Gespräche mit Kraftfahrern

Die Polizei will bei ihren Kontrollen Schwerpunkte setzen. So gilt die Aufmerksamkeit insbesondere jenen Straßenabschnitten, die durch die Kombination „Wild“ und „Allee“ gefährlich sind.

Der 9. August gilt in diesem Zusammnehang als ein Aktionstag der Polizei, an dem sie stärker auf Prävention setzen will. Dabei wird die Polizei durch kompetente Gesprächspartner aus den Jagdverbänden, des Landkreises Prignitz und der Versicherungen unterstützt.

Die Beamten wollen mit Kraftfahrern offensiv ins Gespräch kommen, ihnen Erkenntnisse vermitteln und mehr Verständnis und Akzeptanz gegenüber Gefahrenzeichen erreichen.

Gleichermaßen soll den Menschen auf der Straße gewisse Verhaltenshinweisen ans Herz gelegt werden – zur Vermeidung schwerwiegender Folgen durch richtiges Reagieren bei plötzlich auf die Straße laufenden Tieren. Es geht dabei auch um das Verhalten im Ernstfall, sollte eine Kollision unvermeidbar sein.

Von MAZonline

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