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Polsterreiniger zocken Seniorin ab

Wittenberge Polsterreiniger zocken Seniorin ab

Die 69-jährige Rentnerin aus Wittenberge wurde Opfer einer neuen Betrugsmasche: Eine angeblich in der Elbestadt ansässige Reinigungsfirma wollte alle Polstermöbel reinigen und verlangte 1200 Euro. Die Frau zahlte 700 Euro. Die Reinigung wurde kurz begonnen, aber nie zu Ende gebracht.

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Quelle: dpa

Wittenberge. Eine 69-jährige Frau ging in Wittenberge unseriösen Polsterreinigern auf den Leim. Sie hatte sich bei einer Polsterreinigungsfirma gemeldet, die mit einem Flyer im Briefkasten für eine „Waschaktion bis Freitag“ warb. Unter einer bundesweit kostenlosen Telefonnummer konnte man einen Termin bei der angeblich in Wittenberge ansässigen Firma vereinbaren.

Rentnerin ruft Familienmitglied an

Die 69-jährige Wittenbergerin wurde gleich am 28. Juli von einem südländisch aussehenden Mann zu Hause aufgesucht. Nach einem Angebot über 1200 Euro einigte man sich auf 600 Euro für die Reinigung der Polster in der Wohnung. Drei weitere Männer kamen daraufhin sofort in die Wohnung und begannen mit Maschinen und Eimern mit den Arbeiten. Die Frau hatte Zweifel und fühlte sich überrumpelt. Sie führte ein Telefonat mit einem Familienmitglied. Als die Männer das bemerkten, wollten sie sofort mit ihr zur Bank fahren, um das Geld für ihren Lohn zu besorgen. Die Frau willigte ein und zahlte letztlich auch über 700 Euro. Dafür erhielt sie eine Quittung, die Arbeiten wurden jedoch nicht weitergeführt. Die 69-Jährige erstattete am Montag im Polizeirevier Wittenberge Anzeige wegen Betruges.

Polizei rät: nicht unter Druck setzen lassen

Die Polizei rät, Angebote von Handwerkern und Firmen genau zu prüfen. Man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen durch Hinweise wie „Dieses Angebot gilt nur heute“. Außerdem sollten Handwerker nie allein in die Wohnung gelassen werden. Nachbarn, Bekannte oder Familienmitglieder geben Schutz vor unseriösen Menschen, die ihre Opfer überrumpeln oder bestehlen wollen.

Von MAZonline

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