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Prignitz Positive Bilanz der Friedensdekade
Lokales Prignitz Positive Bilanz der Friedensdekade
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18:13 04.12.2017
Friedensdekade 2017 in Pritzwalk: Die Gespräche in der Taufkapelle drehten sich rund um das Thema Streit. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Pritzwalks Pfarrer Holger Frehoff zog im Gespräch mit der MAZ ein sehr positives Fazit der diesjährigen Friedensdekade. „Einer der großen Pluspunkte war, dass die Veranstaltungen alle sehr gut besucht waren“, meinte er. An 10 Tagen tummelten sich rund 300 Menschen in der Taufkapelle der Nikolaikirche, um an ganz unterschiedlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Zufrieden war er mit der Organisation und auch mit der Auswahl derjenigen, die einen Abend im Rahmen der Dekade gestalteten. „Das war eine tolle Bandbreite an Menschen, und es waren sehr verschiedene Blickwinkel“, sagte Frehoff.

Beeindruckt hat Frehoff der Abend, den das Blaue Kreuz gestaltet hatte. Das sei sehr eindrücklich gewesen, weil es hier auch um Alkohol- und Suchterfahrungen gegangen sei. „Das war eine wahnsinnige Stärke, wie die Menschen persönlich erzählt haben. Da habe ich noch lange drüber nachgedacht.“

Die Friedensdekade wird bundesweit begangen, doch in der Region findet sie vor allem in Pritzwalk Anklang – es gibt überhaupt nur wenige Kirchengemeinden, die an allen zehn Tagen mit Veranstaltungen aufwarten, wie es die Pritzwalker seit vielen Jahren tun. Für Frehoff war es als Pfarrer die zweite Friedensdekade in Pritzwalk. Das diesjährige Thema Streit war offenbar attraktiv genug, um vergleichsweise viele Menschen zu interessieren. „Sinn der Sache ist es, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärte Frehoff. Dafür war das Thema Streit und Streitkultur auch angetan. „Es gab immer Diskussion.“ Zumal ja jeder aus seinem persönlichen Erleben etwas dazu beitragen konnte. Die Ergebnisse der Diskussionen waren auch sehr vielfältig. Die theologische Herausforderung habe darin bestanden, zwei Fragen zu beantworten: Wofür beziehen wir Stellung? Und wie sollen wir streiten? „In den zehn Tagen haben wir ganz viel über das Wie gesprochen“, fand Holger Frehoff. Aber es gab auch die Fallbeispiele, die die Kirchgemeindemitglieder dazu zwangen, sich zu positionieren. So sorgte das Transparent „Hass schadet der Seele“, das am Baugerüst an der Kirche hing, für unterschiedliche Reaktionen.

Von Bernd Atzenroth

Erst gab er an, in einem Fahrstuhl im Wittenberger Bahnhof festzuhängen und dann pöbelte er auch noch Polizisten an. Ein 38-jähriger, betrunkener Mann rief am Sonnabend fälschlicherweise die Polizei und wollte von den Ordnungshütern dann auch noch nach Berlin gebracht werden. Er versuchte sogar, sich ins Polizeiauto zu drängeln.

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Auch in Pritzwalk hat die Vorsicht angesichts der aktuellen DHL-Erpressung und der Paketaktion in Potsdam zugenommen. Eine Frau informierte am Sonntag die Polizei, weil ihr Mann offenbar ein Paket erhalten hatte, dass von ihm nie bestellt worden war. Erst nach dem Einsatz erinnerte sich der Mann daran, dass er die Ware ja doch geordert hatte.

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Die Versorgung des Pritzwalker Stadtgebiets mit mobilem Internet hat sich verbessert. Zumindest die Kunden des Mobilfunk­anbieters Vodafone sollen jetzt mit durchschnittlich 75 Megabit pro Sekunde surfen und in „kristallklarer“ Sprachqualität telefonieren können. Laut dem Konzern können jetzt auch Videos in guter Qualität auf mobilen Endgeräten angesehen werden.

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