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Prignitz Posten regeln den Verkehr am Bahnübergang
Lokales Prignitz Posten regeln den Verkehr am Bahnübergang
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00:22 20.11.2017
Mit Absperrbändern wird zurzeit der Verkehr am Bahnübergang Wittenberger Straße in Perleberg geregelt. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Perleberg

Das ist ein Bild, das Pritz­walker schon vor einiger Zeit einmal gesehen hatten: Damals war es der Bahnübergang auf der Wittstocker Chaussee, der von Bahnmitarbeitern wochenlang per Hand und Absperrband geregelt werden musste. Lag dieser Übergang jedoch eher etwas außerhalb (wenn auch auf einer Hauptverkehrsstraße), so betrifft es jetzt in Perleberg einen der beiden zentralen Übergänge, nämlich den an der Wittenberger Straße ganz in der Nähe des Perleberger Bahnhofs.

Schon seit einigen Tagen stehen hier tagsüber die Bediensteten mit dem Absperrband, während abends dann pure Vorsicht angesagt ist – dann nämlich sind die Posten nicht mehr da, die Züge nähern sich dem Übergang in Schrittgeschwindigkeit, und der Lokführer betätigt im Zweifel vor dem Passieren des Übergangs die Hupe. Da ist für alle Verkehrsteilnehmer höchste Vorsicht angesagt.

Softwarefehler verhindert normalen Betrieb

Dabei wurde gerade erst vor knapp einer Woche der Bahnverkehr zwischen Wittenberge und Pritzwalk auf der Prignitz-Express-Linie RE6 wieder aufgenommen, nachdem zuvor in mehreren Wochen Arbeit die ganze Linie auf elektronischen Stellwerksbetrieb umgestellt worden war.

Da stellte sich also die Frage, ob es dabei noch Probleme gibt. Auf eine entsprechende Anfrage erklärte dazu Bahn-Sprecher Gisbert Gahler: „Bahnübergang und Stellwerk arbeiten nicht richtig zusammen, daher müssen die Züge sich – wenn kein Bahnübergangs-Posten vorhanden ist – vor dem Passieren des Bahnübergangs aus Sicherheitsgründen davon überzeugen, dass dieser gesichert ist.“ Auch zur Ursache gab er eine Auskunft: „Es scheint ein Softwarefehler zu sein, an dessen Beseitigung wir mit Hochdruck arbeiten.“ Mit einem neuerlichen Schienenersatzverkehr ist deswegen aber nicht zu rechnen. Das sei nicht geplant, ließ Gahler weiter wissen. Und so werden bis auf weiteres die Posten am Übergang zum Stadtbild gehören, und Vorsicht wird für alle Autofahrer und sonstigen Verkehrsteilnehmer auch weiterhin angeraten sein.

Weniger Personal für Stellwerksbetrieb

Mit der Umstellung auf elektronischen Stellwerksbetrieb war der Wegfall von insgesamt 13 Arbeitsplätzen verbunden, wie Gahler jetzt ebenfalls bestätigte. „Einige Mitarbeiter sind zum 1. November 2017 in Rente gegangen, allen anderen konnte ein Arbeitsplatz auf anderen Stellwerken angeboten werden. Die meisten dieser Angebote wurden auch angenommen“, ließ er wissen. Für die Mitarbeiter endete damit aber auch eine ganze Arbeitsepoche, denn der bis zuletzt getätigte Stellwerksbetrieb war nach Auskunft von ehemaligen Mitarbeitern Mitte der fünfziger Jahre installiert worden.

Von Bernd Atzenroth

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