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Prignitz Preddöhler haben wieder ein Plus in der Kasse
Lokales Prignitz Preddöhler haben wieder ein Plus in der Kasse
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17:31 12.03.2019
Sanierungsbedürftig, die Trauerhalle auf dem Friedhof in Preddöhl. Quelle: Stephanie Fedders
Preddöhl

Die Talfahrt ist gestoppt. Zumindest für dieses Jahr. Der Blick auf den Haushalt für die Gemeinde Preddöhl stimmt Amtsdirektor Matthias Habermann „verhalten optimistisch“. Diese Einschätzung teilte der Verwaltungschef auf der Gemeindevertretersitzung am Montag mit und bekam für die Vorlage aus der Kämmerei einhundertprozentige Zustimmung. Preddöhl hat damit wieder einen Haushalt, der Spielraum für kleinere Investitionen lässt.

Ob sie wollten oder nicht – die Abgeordneten waren in den vergangenen Jahren zum Sparen verdammt. Jahre, „in denen die Gemeinde jeden Cent umgedreht hat“, erinnerte Habermann. Für die Anstrengung folgte jetzt der Lohn. Im Ergebnis des Haushaltes steht wieder eine schwarze Zahl: 13 800 Euro.

Aufwärtstrend wird anhalten

Für diese Entwicklung liefert die Verwaltung mehrere Gründe. Der Winterdienst wurde weniger in Anspruch genommen als gedacht. Pflegemaßnahmen auf Friedhöfen fielen günstiger aus und bei den Steuereinnahmen gibt es einen leichten Aufwärtstrend, der laut Prognose in den kommenden Jahren anhalten wird.

So rechnet die Kämmerei beispielsweise mit einem erhöhten Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer.

Trauerhalle muss dringend saniert werden

Auf den Weg gebracht hat die Gemeinde den Verkauf der alten Preddöhler Feuerwache in der Dorfstraße 24. Das Häuschen hat schon länger ausgedient, die Brandschützer sind auf dem Gelände der ehemaligen Agrar-Firma am Ortsausgang Richtung Pritzwalk eingezogen. Grundstück und Gebäude möchte die Gemeinde jetzt kaufen. Die Kosten von 12 000 Euro werden in vier jährlichen Raten á 3000 Euro eingeplant.

Dringend saniert werden muss die Trauerhalle auf dem Friedhof Preddöhl. Das geschieht aber nur, wenn die Verwaltung Fördermittel akquirieren kann. Rund 32 000 Euro sind für die Arbeiten vorgesehen. Ein Viertel müsste die Gemeinde aufbringen.

Von Stephanie Fedders

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